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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Der Deutschunterricht ist in der Romandie nicht sehr beliebt, höre ich immer wieder. Die Waadtländer Schüler:innen tun mir leid: Sie müssen bald auch noch Schweizerdeutsch-Kurse belegen.

Herzliche Grüsse aus Bern

Ein Lehrer unterrichtet Schweizerdeutsch
© Keystone / Gaetan Bally

Potz Holzöpfel und Zipfelchappe! Waadtländer Schüler:innen müssen Schweizerdeutsch lernen.

Die Mehrsprachigkeit ist in der Schweiz ein vielgelobtes Gut. In der Realität sieht es oft ein bisschen anders aus. Sind seit dem Französisch- oder Italienischunterricht ein paar Jahre vergangen, parliert es sich nicht mehr so munter. Und diejenigen mit romanischer Muttersprache haben das Pech, dass in der Deutschschweiz die Dialekte den Alltag beherrschen.

Im Kanton Waadt sollen die Schüler:innen deshalb jetzt Schweizerdeutsch lernen. Das Kantonsparlament hat ein Postulat angenommen, das eine Einführung ins Schweizerdeutsche auf der Sek-Stufe fordert.

Für den Postulanten, den Grünen David Raedler, kommt es nicht in Frage, dass sich zwei Personen in der Schweiz der Einfachheit halber auf Englisch verständigen. So werde die Mehrsprachigkeit verdrängt.

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Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Gibt es in Ihrer Nähe im Ausland Orte mit Schweizer Geschichte?

Kennen Sie Orte, Gebäude, Kunstobjekte in Ihrem Aufenthaltsland, die eng mit der Schweizer Auswanderungsgeschichte verbunden sind?

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ein schweizer wolf
Keystone / Marco Schmidt

Ein Entscheid, der polarisiert: 12 Schweizer Wolfsrudel dürfen vorsorglich abgeschossen werden.

Ab Freitag geht es dem Wolf an den Kragen: 12 Wolfsrudel dürfen in der Schweiz vom 1. Dezember bis zum 31. Januar abgeschossen werden. Und zwar präventiv, bevor sie Schaden angerichtet haben.

Dass Wölfe keine Landesgrenzen kennen, ist allgemein akzeptiert. In denSchweizer Nachbarländern leben hunderte Wolfsrudel, die Tiere legen zum Teil grosse Distanzen zurück. «Ob man da etwas bewirken kann, wird die Zukunft zeigen», sagt ein Schweizer Wildhüter.

Ein Wolfexperte im Ausland glaubt, dass aufgrund der Wanderungen der Wölfe jedes Jahr wieder gleich viele Tiere geschossen werden müssen. Es dünkt ihn arrogant, dass die menschlichen Interessen vor denen der Tiere stehen. Der Bund dagegen hofft, dass die Tiere scheuer werden und schliesslich weniger erlegt werden müssen.

Frauen haben oft weniger Rente als ihre Männer.
© Keystone / Christian Beutler

Renten-Gap: Das ist das grösste Vorsorgerisiko für Frauen.

Mein Kollege Renat Künzi hat gestern über den Vaterschaftsurlaub berichtet; ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichberechtigung. Denn noch hinken die Frauen in zu vielen Bereichen hinterher. Zum Beispiel bei der Rente, die für sie nach der Pensionierung oft kleiner ausfällt als diejenige ihres Partners.

Warum das so ist, zeigt eine neue Studie. Entscheidend für die Höhe der Rente ist das Arbeitspensum, schreibt der Tages-Anzeiger. Und dieses wird, besonders wenn Kinder im Spiel sind, immer noch oft gemäss altbewährten Rollenbildern verteilt: Die Mutter arbeitet Teilzeit, während der Vater nach der Geburt sein hohes Pensum behält.

Auch bei einer Trennung stehen Mütter finanziell schlechter da, vor allem, wenn sie nicht mit dem Vater ihrer Kinder verheiratet waren.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Igor Petrov

Wie bewältigen Sie die steigenden Lebenskosten?

Das Leben wird teurer. Wie ist die Situation in Ihrem Wohnland? Haben Sie Tipps, um Ausgaben zu sparen? Erzählen Sie uns Ihre Erfahrungen!

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Uhrenauktion: Hier werden Uhren für Millionen Franken verkauft.
Diego Mesquita

Vom Zeitmesser bis zum Investitionsobjekt: Die funkelnde Welt der Schweizer Uhrenauktionen.

Beim Wort Auktionen denke ich zuerst an Gemälde, die für Millionen von Franken versteigert werden. Doch auch andere teure Gegenstände kommen unter den Hammer: Uhren.

Vor fast 50 Jahren fand in Genf die erste Uhrenauktion statt. An diesen Versteigerungen werden die Uhren wie Kunstschätze behandelt und sind ebenso gefragt. Beim Wert der einzelnen Uhren ist es ein bisschen wie bei den Briefmarken, erklärt der Experte in unserem Artikel: Je seltener und einzigartiger eine Uhr, wenn möglich noch mit einer speziellen Geschichte, desto teurer wird sie.

An den Auktionen wechseln Uhren für Hunderttausende oder gar Millionen Franken die Hand, beziehungsweise das Handgelenk. Doch es gibt auch Schnäppchen für ein paar Tausend Franken. Die Auktionen seien für alle, «eine Feier der Uhrmacherei», fasst der Experte zusammen.

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