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Bürgenstock

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

In knapp zwei Wochen findet die Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock statt. Die russische Propaganda feuert bereits aus allen Rohren.

Freundliche Grüsse aus Bern

Sicht auf den Bürgenstock
KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Propaganda und Hetze gegen die Schweiz.

Russland ist ganz und gar nicht zufrieden, dass die Schweiz einen Friedensgipfel zum Krieg in der Ukraine austrägt. Das sagen Funktionäre bereits seit Wochen und Monate in jedes Mikrophon, das ihnen hingehalten wird.

Nun wurde die Propaganda-Maschinerie deutlich hochgefahren, mit einem langen Beitrag in einem russischen Staatssender, der sich Bundespräsidentin Viola Amherd vorknöpft. Die Diffamierungen füllen eine ganze Liste und zielen tief unter die Gürtellinie.

Ohne Russland sei der Gipfel ohnehin sinnlos, heisst es oft aus Moskau. Wie er einzustufen ist, ist jedenfalls selbst in der Schweiz unklar: Schreibt die NZZ etwa, die Schweiz überschätze sich, so ist der Blick der Meinung: «Soft Power können wir». Wie so oft lassen sich meiner Meinung nach aber erst im Nachhinein zuverlässige Einschätzungen machen. Warten wir also ab.

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Die Schweiz hat einen guten Ruf und ist beliebt in der Welt – das glauben zumindest viele in der Schweiz. Aber warum eigentlich?

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ein Mann steht vor einer tafel mit schweizerdeutschen wörtern
Keystone

Testen Sie Ihren Dialekt!

Ich gebe es zu, ich bin schlecht im Erkennen von Dialekten. Um Peinlichkeiten zu vermeiden, wenn ich wieder mal keine Ahnung habe, versuche ich es einfach mit Humor: Östlich von Bern ist für mich alles Ostschweizer-Dialekt (das kommt meist nur mässig gut an…).

Wesentlich besser als ich ist der neue Dialekt-Test, den der Tages-Anzeiger aufgeschaltet hat. Einige von uns in der Redaktion haben ihn ausprobiert – er ist ziemlich akkurat. Meinen Dialekt hat er recht präzise lokalisiert, in einem hübschen Dörfchen in der Nähe des Ortes, wo ich aufgewachsen bin.

Probieren Sie ihn doch aus, er macht ziemlich Spass. Und er richtet sich nicht nur an Menschen, die in der Schweiz aufgewachsen sind, sondern auch an Deutschsprachige, die ausserhalb der Schweiz aufgewachsen sind.

Poster Konzernverantwortungsinitiative
Die jahrelange Kampagne hat nicht gewirkt: Die Konzernverantwortungsinitiative ist am Ständemehr gescheitert. Nur die Städte und die Westschweiz stimmten mehrheitlich Ja. KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT sda-ats

Kommt die Konzernverantwortungsinitiative zu einem späten Sieg?

Vielleicht erinnern Sie sich: 2020 erreichte die Konzernverantwortungsinitiative an der Urne zwar das Volksmehr, scheiterte aber letztlich am Ständemehr – ein eher unübliches Phänomen in der Schweiz.

Die Initiantinnen und Initianten wollten damit der Schweiz im Thema eine Vorreiterrolle geben, denn dass zusätzliche Pflichten für im Ausland tätige Unternehmen erlassen würden, schien absehbar. Die Gegnerschaft warnte vor einem Wettbewerbsnachteil und konnte sich damit knapp behaupten.

Nun ist die EU daran, solche Pflichten zu erlassen. Und die Schweiz wird nachziehen – um keine Nachteile zu erleiden. Interessanterweise sprechen sich nun Politiker:innen für diesen Nachzug aus, die damals die Initiative bekämpften. Aber damit wird ein altes Muster bestätigt: Die Schweiz zieht nach, wenn sie muss. Von sich aus prescht sie aber kaum je vor.

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Was tut Ihr Land, um Sie vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen?

Der EGMR hat entschieden, dass die Schweiz die Menschenrechte ihrer älteren Bürger verletzt, weil sie nicht genug gegen den Klimawandel unternommen hat.

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unspunnenstein
1955 wurde in der nähe von Interlaken noch der Originalstein «gestossen». Keystone-SDA

Wo steckt der Unspunnenstein?

Am 3. Juni vor 40 Jahren wurde der Unspunnenstein erstmals von jurassischen Separatisten gestohlen. Seit dem zweiten Diebstahl 2005 ist der symbolträchtige Stein erneut verschollen.

Es gibt viele Theorien, wo er sein könnte. Vielleicht ist er im Jura. Vielleicht auf dem Grund des Thunersees. Vielleicht weiss gar niemand mehr, wo er ist.

Der Turnverein Interlaken, der ihn beherbergte, hofft, dass der Stein wieder auftaucht. Am liebsten möchten sie ihn in einem Museum ausstellen. Diesmal sollte er aber vielleicht besser gesichert werden – das erste Mal wurde er aus dem Touristikmuseum Interlaken gestohlen.

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