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Gazprom begründet Trennung von Ex-Botschafter Kotenev

BERLIN (awp international) - Für die überraschende Trennung vom Chef seiner Europa-Tochter Gazprom Germania, Vladimir Kotenev, hat der russische Energiekonzern eine Begründung nachgeliefert. Sie legt nahe, dass die Unternehmensspitze dem früheren Botschafter in Deutschland die Führung der Tochtergesellschaft mit Sitz in Berlin nicht mehr zugetraut hat. Kotenev wurde zum 1. Juni abberufen, er hatte sein Amt erst vor knapp einem Jahr angetreten.
In einer in Berlin und Brüssel veröffentlichten Erklärung des Gazprom-Vizechefs Alexander Medwedew hiess es, Gazprom habe kürzlich beschlossen, sein Europa-Geschäft umzustrukturieren. Und: "Wir haben den grössten Respekt vor Herrn Kotenevs enormen diplomatischen Fähigkeiten und seinen unnachgiebigen Anstrengungen, Russland und Deutschland näher zu bringen. Die neue Wirklichkeit erfordert jedoch von einer Person auf solch einer Schlüsselposition andere Kenntnisse und Erfahrungen. Dies erklärt unsere Entscheidung."
Bei Gazprom Germania hat der russische Energieriese Handel und Beteiligungen in rund 20 Ländern Europas und Zentralasiens gebündelt./brd/DP/dc

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