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Menschenrechte und Religionen in Luzern

Mit umfassender Bildung die Menschenrechte stärken. Das 6. Internationale Menschenrechtsforum in Luzern ist mit diesem Aufruf eröffnet worden. Religionen sind ein zentrales Thema. An dem zweitägigen Anlass nehmen rund 800 Personen teil.

Eröffnet wurde das Forum von Nevena Vuckovic-Sahovic, Mitglied des UNO-Kinderrechtsausschusses, und Julie de Rivero vom Human-Rights-Watch-Büro in Genf mit einer Bestandesaufnahme zu den Menschenrechten heute.

Hauptthema der diesjährigen Veranstaltung sind die Religionen. In Vorträgen, Diskussionen und Workshops wird der Frage nachgegangen, ob die Menschenrechte die Religionen schützen und ob Religionen die Menschenrechte fördern.

Für Organisator Peter Kirchschläger ist das Forum eine Gesprächsplattform, die es ermöglichen soll, verschiedene Positionen auszutauschen und zur Diskussion zu stellen.

So tritt am Menschenrechtsforum auch der umstrittene und in den USA mit einem Einreiseverbot belegte Genfer Islamwissenschafter Tariq Ramadan auf.

Kritik von links gab es, weil das Forum Nestlé-Präsident Peter Brabeck einlud. Zu Gast sein wird in Luzern am Mittwoch ferner Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.

swissinfo und Agenturen

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