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GR/Streik legt erneut Nahverkehr in Athen lahm

Athen (awp/sda/dpa) – Die Streikserie gegen das Sparprogramm der Regierung in Griechenland geht weiter. Am Montag traten erneut Beschäftigte der Athener Bahn-Betriebe in den Ausstand, seit 06.00 Uhr Ortszeit (05.00 MEZ) fuhren in der griechischen Hauptstadt keine U-Bahnen oder Stadtbahnen sowie keine Strassenbahnen.
Auf allen Zufahrtsstrassen der Vier-Millionen-Metropole kam es abermals zu kilometerlangen Staus. Tausende kamen zu spät zur Arbeit. Der Streik sollte 24 Stunden dauern.
Seit acht Tagen streiken die Fahrer des Athener Nahverkehrs fast täglich gegen die Kürzung ihrer Gehälter, die im Zuge eines harten Sparprogramms der Regierung, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Union (EU) vorgesehen ist. Die Löhne der Angestellten bei öffentlich-rechtlichen Unternehmen sollen zwischen 10 und 25 Prozent gekürzt werden.
Die Regierung in Athen hat dem Parlament den Haushaltsentwurf für 2011 vorgelegt, dort wollen die Abgeordneten am Mittwoch um Mitternacht darüber abstimmen. Die regierenden Sozialisten verfügen über eine Mehrheit von 156 Stimmen im 300 Abgeordnete umfassenden griechischen Parlament.

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