Gstaader Putzfrauen teilweise Opfer von Menschenhandel
Das Regionalgericht Berner Oberland hat am Dienstag Schuldsprüche wegen Menschenhandels im Fall von mutmasslich ausgebeuteten Putzfrauen im Nobelferienort Gstaad gefällt. Vor Gericht steht eine aus Serbien stammende Familie.
(Keystone-SDA) Das erstinstanzliche Gericht sah nicht in allen angeklagten Fällen den Menschenhandel als gegeben, jedoch in mehr als einem Dutzend. Es verurteilte die Mutter der Familie zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und einer bedingten Geldstrafe sowie einer Busse.
Die Urteilsverkündigung für den Vater und die ebenfalls angeklagte Tochter ist noch im Gang.