HHLA bleibt im ersten Quartal unter Erwartungen – Prognose leicht angehoben
HAMBURG (awp international) – Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA steckt noch tief in der Handelskrise. Wegen der stagnierenden Volkswirtschaften Osteuropas verzeichnete das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch einen Umsatz- und Gewinnrückgang und blieb hinter den Erwartungen der Experten zurück. Dank des anschwellenden Asienhandels schraubte die HHLA allerdings die Jahresprognose für das Mengenwachstum herauf. Statt eines Schubs im niedrigen einstelligen Prozentbereich peilt das Unternehmen nun einen Anstieg im oberen einstelligen Prozentbereich an.
Der Umsatz verringerte sich im ersten Quartal von 249,4 auf 231,3 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 235,8 Millionen Euro gerechnet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sackte auf vergleichbarer Basis von 48,8 auf 31,9 Millionen Euro (Prognose: 34,6 Mio Euro) ab. Der Überschuss nach Anteilen Dritter brach von 18,7 auf 9,6 Millionen Euro ein (Prognose: 10,7 Mio Euro).
fn/sk