Hingis gegen Davenport: Die Wette gilt

Die Schweizerin Martina Hingis einer der Favoritinnen am WTA-Masters in New York. Keystone

Wer sollte denn im WTA-Masters in New York den dritten Final in Folge zwischen Martina Hingis und Lindsay Davenport verhindern? Das ist wohl die einzige Frage vor dem Saisonschluss-Turnier der Frauen, das am Montag (13.11.) begann.

Dieser Inhalt wurde am 13. November 2000 - 15:32 publiziert

Die Schweizer Hoffnungen ruhen, wie immer, ganz auf Martina Hingis. Die Nummer 1 der Welt machte zwar am Sonntag nach drei Turniersiegen mit 15 Matchgewinnen in Philadelphia wieder einmal Bekanntschaft mit der Niederlage (gegen ihre Dauerrivalin Davenport), ist jedoch hochmotiviert, die Saison mit einem Prestige-Erfolg ausklingen zu lassen.

Patty im Glück?

Als Folge der Absagen ist Patty Schnyder (WTA 25) erste Ersatzspielerin. Die Baselbieterin, die eigentlich die mässige Saison nach dem Turnier von Moskau beendet hatte und schon Ferien hinter sich hat, flog am Sonntag nach kurzer Angewöhnung auf schnellem Belag nach New York. Möglicherweise spielt sie dort sogar.

Absenzen und Fragen

Die WTA-Tour, von ihren Machern als attraktiv wie noch nie propagiert, gleicht derzeit wie nie zuvor einem Lazarett. Fünf Spitzenspielerinnen sagten im Lauf der letzten zehn Tage die Teilnahme am vorerst letzten Show-down im Madison Square Garden ab: Anke Huber, French-Open-Siegerin Mary Pierce, Serena Williams, deren Schwester Venus, die Wimbledon- und US-Open-Championne sowie Amélie Mauresmo.

Das Forfait der athletischen Williams-Schwestern, die seit Jahren gegen Saisonende sehr wenig spielen, lässt Fachleute einmal mehr darüber spekulieren, ob die Olympiasiegerinnen im Doppel den gezielten Aufbau ihrer Physis für 2001 über alles stellen und derweil das Rampenlicht scheuen.

swissinfo und Agenturen


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