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Hitzewelle dauert länger und betrifft immer mehr Regionen

Die Hitzewelle hält länger an und betrifft immer mehr Regionen
Die Hitzewelle hält länger an und betrifft immer mehr Regionen Keystone-SDA

Die Hitzewelle hat die Schweiz länger im Griff und betrifft immer mehr Regionen. Davor warnt der Bund und reagiert mit einer Gefahren-Höherstufung von 3 auf 4. Dies bedeutet "grosse Gefahr". Bis nächsten Montag wird keine Abkühlung erwartet.

(Keystone-SDA) Die Warnungen des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) gelten für die Niederungen unterhalb von 800 Metern im Norden und unterhalb von 600 Metern im Süden, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Bis nächsten Montag, auf der Alpensüdseite bis Sonntag, werden laut Meteoschweiz verbreitet 34 bis 37 Grad erreicht, wobei die Temperaturhöchstwerte ab Donnerstag leicht ansteigen dürften. In der Nacht sinkt die Temperatur jeweils auf 16 bis 20 Grad, von Donnerstag bis Montag auf 18 bis 23 Grad. Damit werde die Hitzebelastung noch grösser, warnt der Bund.

Hitzewarnung auf höchster Stufe 4

Deshalb wurde die Hitzewarnung in Regionen vom zentralen Mittelland bis zum Jurasüdfuss und Hochrhein sowie im Rheintal von der Stufe 3 ab Donnerstag auf Stufe 4 erhöht.

In den Regionen rund um die Seen des Westschweizer Mittellands, in der Nordwestschweiz sowie im Zentralwallis gilt bereits eine Hitzewarnung der Stufe 4. In den übrigen Regionen unterhalb von 800 Metern auf der Alpennordseite und unterhalb 600 Meter auf der Alpensüdseite gilt die Hitzewarnung der Stufe 3 («erhebliche Gefahr»).

Grundsätzlich seien die nächtlichen Temperaturen in den städtischen Gebieten wegen des Wärmeinsel-Effektes um einige Grade höher als in ländlichen Gebieten, erinnert Meteoschweiz.

Mit grosser Trockenheit kämpfen zurzeit die Nordschweiz vom Aargau über die Kantone Luzern, Zürich, Schaffhausen und Thurgau sowie Teile St. Gallens und des Appenzellerlandes, in geringerem Masse aber auch die Zentral- und Südostschweiz. So gilt im Thurgau seit Freitag ein teilweises Verbot der Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Weihern. Am Dienstag schränkte auch der Kanton St. Gallen die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern ein.

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