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NEU DELHI (awp international) - Die indische Regierung hat ein umstrittenes Bauxit-Bergbauprojekt des britisches Konzerns Vedanta Resources gestoppt. Umweltminister Jairam Ramesh sagte am Dienstag, die Zustimmung für das 1,7-Milliarden-Dollar-Projekt (1,3 Milliarden Euro) im Osten des Landes sei aufgrund schwerwiegender Verstösse gegen Naturschutzgesetze verweigert worden. Bauxit ist der wichtigste Rohstoff für die Aluminiumproduktion.
Nach Plänen des Unternehmens sollte für die Mine ein von indischen Ureinwohnern besiedeltes Waldgebiet in den Niyamgiri-Bergen im Bundesstaat Orissa gerodet werden. In einem Untersuchungsbericht der Regierung heisst es, dieser Eingriff in die Natur würde die in der Region lebende indigene Bevölkerung in ihrer Existenz bedrohen.
Die indische Umweltschützerin Sunita Narain begrüsste die Entscheidung der Regierung als "mutig und bedeutend". Der Chef der Menschenrechtsorganisation Survival International, Stephen Corry, sagte: "Die Ära, in der Bergbaukonzerne alles und jeden aus dem Weg räumen konnten, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, geht zu Ende." Survival International hatte in den vergangenen Jahren im Namen der Ureinwohner immer wieder gegen die Bauxit-Mine protestiert./stm/su/DP/enl

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