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Irak weist 250 Blackwater-Mitarbeiter aus

(Keystone-SDA) Bagdad – Die irakische Regierung hat 250 ehemalige und noch beschäftigte Angehörige der umstrittenen US-Sicherheitsfirma Blackwater ausgewiesen. Das meldete die iranische Nachrichtenagentur Aswat al-Irak.
Die Ausgewiesenen hätten sieben Tage Zeit, das Land zu verlassen, hiess es unter Berufung auf Berichte des staatlichen Fernsehsenders Al-Irakija. Bagdad reagierte damit auf die Einstellung eines Verfahrens gegen fünf Blackwater-Mitarbeiter in den USA.
Die Männer sollten sich wegen eines Massakers in Bagdad verantworten, bei dem 2007 mindestens 17 Iraker getötet worden waren. Ein Washingtoner Bezirksrichter hatte die Anklage Ende Dezember wegen fehlerhafter Beweisführung der Staatsanwaltschaft fallengelassen. Schon damals hatte die irakische Regierung scharf protestiert.
Die Sicherheitsfirma Blackwater mit Sitz in North Carolina, die sich heute Xe Services nennt, war seinerzeit vom US-Aussenministerium beauftragt gewesen, mit Tausenden von bewaffneten Mitarbeitern Diplomaten, Zivilisten und Armeeeinrichtungen im Irak zu schützen.
Ihr wurde wiederholt unverhältnissmässige Gewaltanwendung vorgeworfen. Zu dem Vorfall in Bagdad war es gekommen, als Wachleute einen Konvoi mit Diplomaten sicherten. Auf einem Platz in der irakischen Hauptstadt sollen sie unprovoziert das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet haben.

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