Navigation

Islands Parlament billigt Schuldenrückzahlung

Dieser Inhalt wurde am 31. Dezember 2009 - 08:40 publiziert

REYKJAVIK (awp international) - Das isländische Parlament hat einem Gesetz zur Rückzahlung der Milliarden-Schulden aus dem Zusammenbruch des Bankensystems zugestimmt. Es sieht in den kommenden 14 Jahren die schrittweise Zahlung von 3,8 Milliarden Euro an die Hauptgläubiger Grossbritannien und die Niederlande vor. Wie der isländische Rundfunk online berichtete, stimmten am Mittwochabend 33 Parlamentarier in Reykjavik für den von Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurdardottir vorgelegten Gesetzentwurf, 30 votierten dagegen.
Verursacht wurde die für die kleine Inselrepublik gewaltige Schuldenlast durch den Kollaps der inzwischen zwangsverstaatlichten isländischen Landsbanki und ihrer Internettochter Icesave im vergangenen Jahr. Die Milliardeneinlagen von 340.000 britischen und niederländischen Kunden waren zunächst von den Regierungen in London und Den Haag garantiert worden.
Im Oktober hatte sich Sigurdardottir mit der britischen und der niederländischen Regierung auf die Rückzahlungsmodalitäten geeinigt./fi/DP/he

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?