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(Korrigiert wird der erste Absatz, dritter Satz. Es muss Milliarden rpt Milliarden heissen.)
FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse hat im zweiten Quartal Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert und rechnet für 2010 zudem mit niedrigeren Kosten als bislang veranschlagt. Die Analystenerwartungen wurden vor allem auf der Ergebnisseite teils deutlich übertroffen. Aufgrund der guten Kostenentwicklung im ersten Halbjahr werde eine Unterschreitung der ursprünglichen Kostenprognose von 1,210 Milliarden Euro für 2010 vor Restrukturierungsaufwendungen erwartet, teilte der Marktbetreiber am Dienstagabend in Frankfurt mit. Zudem erwartet die Börse nun geringere Aufwendungen für Restrukturierungsmassnahmen. "Sie werden sich auf unter 200 Millionen Euro belaufen und liegen damit rund 40 Millionen Euro unter der ursprünglichen Annahme", hiess es in der Mitteilung.
Einerseits kam der Deutschen Börse im abgelaufenen Jahresviertel zugute, dass die konjunkturelle Erholung spürbar wurde und zu höheren Handelsvolumina an den Märkten führte. Andererseits profitierte sie aufgrund der Schuldenkrise einiger europäischer Staaten, der ergriffenen Gegenmassnahmen der EU und dem Rückgang des Euro im Vergleich zum US-Dollar von dadurch ausgelösten grösseren Schwankungen (Volatilität) an den Märkten.
ANSTIEG BEI UMSATZ UND OPERATIVEM ERGEBNIS
Während der Umsatzanstieg im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 564,4 Millionen Euro der durchschnittlichen Prognose der elf von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten entsprach, wurden die Erwartungen der Experten auf der Ergebnisseite übertroffen: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg überraschend um 3 Prozent auf 257,4 Millionen Euro, obwohl infolge von Stellenabbau und -verlagerungen Restrukturierungskosten von 82 Millionen Euro angefallen waren. Die Analysten hatten dagegen mit einem knapp siebenprozentigen Rückgang des Ebit gerechnet. Der Überschuss fiel moderat von 164,9 Millionen auf 160,8 Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie ging von 0,89 Euro im Vorjahr auf nun 0,87 Euro zurück.
Die Kosten im zweiten Quartal hatten sich inklusive der Restrukturierungskosten auf 356,0 Millionen Euro belaufen, nach 311,7 Millionen Euro im Vorjahr.
Analyst Christian Muschick vom Finanzdienstleister Silvia Quandt rechnet zum Börsenstart am Mittwoch aufgrund der gesenkten Kostenprognose und starken Zahlen mit einer positiven Kursreaktion: "Das gute Quartalsergebnis liegt am oberen Ende der Markterwartung und sogar leicht über meinen Erwartungen. Insbesondere die Entwicklung in den Segmenten Xetra und Clearstream überraschen aufgrund einer besseren Kostenentwicklung sowie eines besseren Zinsergebnisses aus Bankgeschäften positiv. Der gesenkte Kostenausblick dürfte die Schätzungen dürfte zu steigenden Gewinnerwartungen führen."
Insgesamt sieht sich die Deutsche Börse für 2010 wieder gut aufgestellt, um ein Umsatz- und Ertragswachstum zu erreichen und ihr Geschäft profitabel zu betreiben./ck/nmu

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