200 Jahre Barry
Das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern zeigt eine Sonderausstellung zum 200. Geburtstag des berühmten Bernhardinerhundes "Barry". Er ist ein Symbol der Schweiz und gelangte nach seinem Tod im Jahr 1814 in die naturhistorische Sammlung Berns.
Wer kennt ihn nicht, unseren Nationalhund, den Bernhardiner? Der Bernhardiner oder St. Bernhardshund, wie er auch genannt wird, verdankt seine symbolische Sonderstellung innerhalb der schweizerischen Hunderassen dem weltweiten Ansehen von «Barry», dem berühmtesten aller St. Bernhardshunde.
Die Ausstellung im Naturhistorischen Museum Bern (09.06.-12.11.) umfasst verschiedene Bereiche. Im historischen Teil geht es um den St. Bernhardpass, den Heiligen Bernhard, das Hospiz, den Rettungsdienst und die Hunde. Über fünf Jahtausende Geschichte und Legenden blicken uns vom Pass entgegen.
Im Teil «Barry – der Hund» geht es um das Wissen vom historischen «Barry». Aber auch die Legenden um den berühmten Bernhardiner sind ein Thema. Zum Beispiel das Fässchen um den Hals. Welche Legenden sind wahr, welche nicht?
Mit dem Untertitel der Ausstellung «Eine Hommage an die Nase» soll angedeutet werden, dass Barry seinen Ruf seiner feinen Nase verdankt. In diesem Zusammenhang sind zusätzliche Vorführungen mit lebenden Hunden zu sehen: Demonstrationen mit Such- und Katastrophenhunden nämlich. Daneben gibt es auch museumspädagogische Angebote.
Jean-Michel Berthoud
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