Clinton lobt Ogi und Schweizer Banken
US-Präsident Bill Clinton hat sich bei Bundespräsident Ogi schriftlich für die Beilegung des Konflikts um die Holocaust-Gelder sowie für das wachsende internationale Engagement der Schweiz bedankt. Auch die Banken wurden im Schreiben gelobt.
Ogis Departement bestätigte einen Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung» (NZZ) vom Dienstag (22.08.), wonach das entsprechende Schreiben Clintons am 16. August beim Bundespräsidenten einegangen ist. Darin heisst es unter anderem: «Mit Ihrer Unterstützung haben wir in der Frage der Holocaust-Guthaben einen historischen Punkt erreicht.»
Clinton beglückwünschte auch die Schweizer Banken. Sie hätten sich hervorgetan, um den Prozess der Rückgabe der Vermögenswerte an die jetzt betagten Überlebenden des Holocaust voranzutreiben. «Es ist für mich eine grosse Befriedigung, zu sehen, dass diese Massnahme der Gerechtigkeit endlich zur Vollendung kommt», heisst es im Brief.
Zusätzlich zu dieser «guten Nachricht» liess Clinton Ogi wissen, wie sehr er dessen internationale Haltung und dessen Bemühungen für ein verstärktes Engagement schätze. Clinton lobte namentlich den Schweizer Einsatz in Bosnien und im Kosovo sowie den Einsatz Ogis für einen UNO-Beitritt des Landes.
Der Brief schliesst mit dem Satz: «Ich danke Ihnen für Ihre Führungsrolle, Ihren Grossmut und für Ihr wachsendes Engagement in entscheidenden Fragen unserer Zeit.»
swissinfo und Agenturen
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