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Couchepin verteidigt «volksnahes Qualitätskino»

Trotz verschiedener Kritik zog der abtretende Kulturminister Pascal Couchepin am Filmfestival Locarno eine erfolgreiche Bilanz seiner Filmpolitik. Eine Einigung in einer Auseinandersetzung mit den Filmproduzenten ist nicht in Sicht.

Der Filmproduzenten-Verband SFP und die Gruppe Autoren, Regisseure, Produzenten GARP setzten kurzfristig eine Medienkonferenz an, um die Gründe für ihre Aufsichtsbeschwerde gegen die selektive Filmförderung des Bundesamts für Kultur (BAK) zu erläutern.

Hauptbeschwerdepunkt ist die Verletzung der Ausstandsregel: An einer dreitägigen Sitzung hatte die 5-köpfige Kommission zwei ihrer Mitglieder – Regisseurin Andrea Staka und Produzent Thierry Spicher – Fördergelder zugesprochen.

Laut BAK waren die beiden Kommissionsmitglieder allerdings ordnungsgemäss in den Ausstand getreten.

Sein Departement werde die Vorwürfe natürlich prüfen, erklärte Bundesrat Pascal Couchepin.

Der scheidende Kulturminister legte an der Medienkonferenz auch die Bilanz seiner Filmpolitik vor. Er verteidigte insbesondere das Konzept des «volksnahen Qualitätskinos».

Die «kohärente Politik» des Bundes in der Filmpolitik trage Früchte, lobte er trotz verschiedener Kritik an ebendieser Filmpolitik.

swissinfo.ch und Agenturen

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