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Cuno Amiet im Musée Rath in Genf: Von Pont-Aven zur «Brücke»

Das Musée Rath in Genf widmet dem Maler Cuno Amiet eine grössere Ausstellung. Noch bis zum 7. Januar 2001 sind dort rund 100 Werke Amiets ausgestellt. Diese sind allesamt zwischen 1892 und 1914 entstanden, den "fruchtbarsten Jahren des Künstlers".

Cuno Amiet (1868-1961) habe beträchtlich zur Entstehung und Entwicklung der modernen Malerei in der Schweiz beigetragen, betont das Musée Rath in einem Communiqué zur Ausstellung.

Amiet entschied sich 1892, nach den ersten Ausbildungsjahren in München und Paris, ins französische Pont-Aven überzusiedeln. Dort entdeckte er die Malerei von Gauguin und Van Gogh.

Amiets Werke interessierten die Expressionisten der deutschen Avantgarde. Sie luden ihn ein, Mitglied der Gruppe «Die Brücke» zu werden, die offiziell im Jahr 1905 gegründet wurde. Amiet engagierte sich dafür, deren Werke in der Schweiz bekannt zumachen.

swissinfo und Agenturen

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