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«Heidi»-Neuverfilmung ohne Maximilian Schell

Die Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers "Heidi" von Johanna Spyri findet ohne Maximilian Schell statt. Der Schauspieler liegt gegenwärtig in München in einer Klinik, wo er nach Auskunft der Ärzte noch mehrere Wochen bleiben muss.

Schell sollte im neuen «Heidi»-Film, für den die Dreharbeiten jetzt in Berlin begonnen haben, die Rolle des «Alp-Öhi» übernehmen. Die Rolle werde jetzt umbesetzt, der neue Darsteller stehe aber noch nicht fest, teilte das Berliner Marketingbüro der Produktion am Mittwoch (30.08.) mit.

Für die Titelrolle wurde von 400 Mädchen, die sich für die Traumrolle beworben haben, die 1987 geborene Dresdnerin Cornelia Gröschel ausgewählt. Regie führt der Schweizer Markus Imboden.

Nach Beendigung der Drehtage in Berlin zieht die Produktion ins Engadin, wo die Alp-Szenen gedreht werden. Der neue Heidi-Film ist eine Koproduktion zwischen der Schweiz, Deutschland und Frankreich mit einem Budget von rund zehn Millionen Franken.

Hergestellt wird eine Fernseh- und eine Kino-Version in Deutsch, Französisch, Englisch und Schweizerdeutsch. Der Film soll im Frühjahr 2001 in die Kinos kommen.

swissinfo und Agenturen

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