«Literaargau» – Literaturförderung im Kanton Aargau
Das Aargauer Kuratorium startet im September gemeinsam mit der "Aargauer Zeitung" (AZ) das Projekt "Literaargau- Texte unterwegs". Gestartet wird mit einem Symposium am 14. September im Künstlerhaus Boswil.
Wie die Fachstelle Kultur am Dienstag (22.08.) mitteilte, wird während eines Jahres einmal im Monat ein unveröffentlichter Text einer Autorin oder eines Autors in der AZ und in Lesungen im ganzen Kanton vorgestellt. Dazu erscheint jeweils ein Portrait der Schrifstellerinnen und Schriftsteller.
Die Grundidee des Projektes sei, die «Breitenwirkung massenmedialer Verbreitung» mit dem Angebot einer persönlichen Begegnung mit den Literaturproduzenten zu verbinden, heisst es in der Mitteilung. Kurz nach der Veröffentlichung in der Zeitung werden die Autorinnen und Autoren irgendwo im Kanton ihren Text an einer öffentlichen Lesung vorstellen.
Repräsentativ für Aargauer Literaturbetrieb
Die Reaktionen der angefragten Autorinnen und Autoren sei überaus erfreulich und ermutigend ausgefallen, heisst es in der Mitteilung. Es sei ein Programm zu Stande gekommen, das inhaltlich repräsentativ und geografisch der Vielräumigkeit des Kantons angemessen sei.
Die Liste der eingeladenen Autorinnen und Autoren reicht von der Doyenne der Aargauer Literatur, Erika Burkart, über Klaus Merz, Hansjörg Schneider, Ruth Schweikert oder Matthias Zschokke bis hin zur jüngsten Generation mit Andreas Neeser oder Patrick Kokontis.
Eröffnet wird das Projekt mit einem Symposium zu aktuellen Themen des Literaturbetriebs. Zusammen mit namhaften Autoren, Journalisten und Literaturkritikern soll im Künstlerhaus Boswil über Literatur- und Verlagsförderung, Literaturvermittlung und Lesesozialisation an den Schulen diskutiert werden.
swissinfo und Agenturen
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