Millenniumsfeier auf dem Berner Hausberg
Das alte Jahrhundert ist auf dem Berner Hausberg Gurten am Silvesterabend in Flammen aufgegangen. Die Holzskulptur 'Silvester' von Bernhard Luginbühl loderte bis nach Mitternacht zu Musik von Polo Hofer und seiner Schmetterband in den Millenniumshimmel.
Das alte Jahrhundert ist auf dem Berner Hausberg Gurten am Silvesterabend in Flammen aufgegangen. Die Holzskulptur ‚Silvester‘ von Bernhard Luginbühl loderte bis nach Mitternacht zu Musik von Polo Hofer und seiner Schmetterband in den Millenniumshimmel.
Rund zehntausend Zuschauerinnen und Zuschauer beobachteten, wie das alte Jahrhundert symbolisch in Flammen aufging. Beim ‚alten Jahrhundert‘, das ab 22.40 Uhr symbolisch zu Grabe getragen wurde, handelte es sich um ein zehn Tonnen schweres, acht Meter hohes und 25 Meter langes Holz-Ungetüm. Szenen aus dem Verbrennungs-Spektakel wurden via BBC in ein Weltprogramm eingespiesen, das über 50 Länder erreicht. Das ganze Spektakel wurde musikalisch von Polo Hofer und seiner Band untermalt.
Der Verbrennungsakt war der Höhepunkt der als Volksfest aufgezogenen Silvesterparty auf dem Gurten. Rund 10 000 waren bei idealem Winterwetter der Einladung der Migros Aare gefolgt, die auf dem Gurten in den letzten Jahren 30 Mio. Franken in Renovationen und Umbauten gesteckt hat. Für die Millenniumsfeier hat sie rund 700 000 Franken aufgewendet.
SRI und Agenturen
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