Opernhaus Zürich schreibt wieder schwarze Zahlen
Die Opernhaus Zürich AG ist im Geschäftsjahr 1998/1999 wieder in die Gewinnzone zurück gekehrt. Intendant Alexander Pereira (l.) und Verwaltungsratspräsident Heinz Hertach (r.) präsentierten an der Bilanzpressekonferenz einen Gewinn von 148'000 Franken.
Die Opernhaus Zürich AG ist im Geschäftsjahr 1998/1999 nach mehrjähriger Durststrecke wieder in die Gewinnzone zurück gekehrt. Dank höheren Subventionen und zusätzlichen Sponsorengeldern konnten Intendant Alexander Pereira (l.) und Verwaltungsratspräsident Heinz Hertach (r.) an der Bilanzpressekonferenz vom Mittwoch (08.12.) einen Gewinn von 148’000 Franken präsentieren.
Das Zürcher Opernhaus hatte für das Geschäftsjahr 1998/1999 einen weiteren Verlust von knapp einer Million Franken budgetiert; im Vorjahr war ein Minus von 1,2 Millionen Franken ausgewiesen worden. Gemäss der jüngsten Jahresrechnung der Opernhaus Zürich AG stieg der Beitrag der öffentlichen Hand um 2,3 Millionen Franken auf insgesamt 57,4 Millionen Franken; vom Kanton Zürich stammen zusätzliche 1,8 Millionen Franken, vom Kanton Zug 500’000 Franken. Die Sponsorenbeiträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Millionen auf 9,2 Millionen Franken.
Die Einnahmen aus Vorstellungen stagnierten dagegen bei gut 32 Millionen Franken. Der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad betrug damit 45,4 Prozent. Dies sei der wahrscheinlich höchste Deckungsgrad aller vergleichbaren Häuser Europas, hiess es an der Medienorientierung in Zürich.
Im Vorjahresvergleich ging die Zahl der zahlenden Besucher um rund 2’000 auf 267’552 zurück. Das Opernhaus führte insgesamt 338 (Vorjahr: 327) Veranstaltungen durch, davon 295 (287) im Grossen Haus. Insgesamt wurden 107 (92) Produktionen gezeigt. Die Plätze des Grossen Hauses waren zu durchschnittlich 77,4 (Vorjahr: 78,8) Prozent belegt.
SRI und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch