Prix de Lausanne 2000: Rekordteilnehmerfeld tanzt nach erneuertem Konzept
Der Prix de Lausanne, einer der wichtigsten Tanzwettbewerbe für junge Talente, verzeichnet für die 28. Ausgabe einen neuen Teilnehmerrekord. 163 Tänzerinnen und Tänzer werden vom 23. bis zum 30. Januar 2000 in Lausanne um Geld und für Stipendien tanzen.
Der Prix de Lausanne, einer der wichtigsten Tanzwettbewerbe für junge Talente, verzeichnet für die 28. Ausgabe einen neuen Teilnehmerrekord. 163 Tänzerinnen und Tänzer werden vom 23. bis zum 30. Januar 2000 in Lausanne um Geld und für Stipendien tanzen.
Die Neuerungen
Für die 28. Ausgabe wurde das neue Konzept, das 1999 erstmals angewendet wurde, noch verfeinert. So wurde der Anlass verlängert, damit die Kandidatinnen und Kandidaten zweimal vor einer Jury vortanzen können.
Mit weiteren Neuerungen will das Exekutiv-Komitee unter dem Präsidium von Franz Blankart seinem pädagogischen Auftrag, der Gesundheit und der schulischen Ausbildung der Tanztalente noch stärkere Beachtung schenken, wie die Organisatoren am Donnerstag (09.12.) vor den Medien in Lausanne festhielten.
Besondere Bedeutung kommt dabei der Gesundheit zu. Dem Wettbewerbsreglement wurde ein Artikel beigefügt, der das Gleichgewicht zwischen künstlerischer Darstellung sowie physischer und psychischer Gesundheit thematisiert. Damit soll auf die Gefahr von Exzessen, zum Beispiel Magersucht, aufmerksam gemacht werden.
Die Tänzerinnen und Tänzer müssen zudem einen Fragebogen ausfüllen, der sich mit ihrem Gesundheitszustand befasst. Weiter werden vier Seminare angeboten, die sich mit den Themen Ernährung und Anatomie im Tanz sowie dem klassischen und zeitgenössischen Tanz widmen.
Das Teilnehmerfeld
132 Tänzerinnen und 31 Tänzer nehmen im Januar am Wettbewerb teil. Wie jedes Jahr führt die japanische Delegation mit 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Feld an. Darauf folgen Korea (17), Frankreich (13), USA (12) und Russland (11). Die Schweiz ist mit drei Tänzerinnen vertreten.
Das Budget für die 28. Ausgabe des Prix de Lausanne beläuft sich auf rund eine Million Franken. Dazu kommen seitens der Organisatoren 800’000 Franken für Dienstleistungen und die Arbeit der Freiwilligen. Preise werden in Form von Geld und von Stipendien an renommierten Tanzinstituten vergeben.
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