Schillerpreise vergeben
Neun Autorinnen und Autoren aus der deutschen, französischen und italienischen Schweiz sind mit dem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung 2000 ausgezeichnet worden. Die Preissumme beläuft sich auf insgesamt 66'000 Franken.
Für ihre Gesamtwerke wurden für die Deutschschweiz Hanspeter Gschwend (als Hörspielautor) und Helen Meier ausgezeichnet, wie die Stiftung am Montag (19.06.) mitteilte. Weitere Preise erhielten Wanda Schmid für die Erzählung «Friedhofgeflüster», Armin Senser für «Gosses Erwachen» Christian Uetz für «Zoom Nicht» und Peter Weber für «Silber und Salbader».
Aus der Westschweiz wurde Monique Laederach für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Fabio Pusterla erhält den Preis für die italienische Schweiz für «Pietra sangue».
Als «Buch der Schweizerischen Schillerstiftung 2000» hat die Stiftung «Lichter in Menlo Park» von Raphael Urzeider, «Morts ou vif» von Jérôme Meizoz, «Dietro il paravento» von Manuela Benuzzi Billeter sowie, als einziges rätoromanisches Werk, «La rumur dal flüm» von Oscar Peer ausgewählt.
Die Schweizerische Schillerstiftung wurde am 9. Mai 1905, dem 100. Todestag Friedrich Schillers, gegründet. Sie zeichnet jährlich Werke aus allen vier Landesteilen aus. Alle vier bis sechs Jahre vergibt sie zudem den «Grossen Schillerpreis», der als der renommierteste Schweizer Literaturpreis gilt.
swissinfo und Agenturen
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