Selbstporträts und -inszenierungen von über 150 Kunstschaffenden im Centre PasquArt in Biel
Nach zweijährigem Umbau ist das gesamte Centre PasquArt in Biel seit Montag (03.01.) wieder geöffnet. In der Ausstellung “Au centre, l'artiste” werden Selbstporträts und -inszenierungen von über 150 mehrheitlich Schweizer Kunstschaffenden gezeigt.
Nach zweijährigem Umbau ist das gesamte Centre PasquArt in Biel seit Montag (03.01.) wieder geöffnet. In der Ausstellung “Au centre, l’artiste” werden Selbstporträts und -inszenierungen von über 150 mehrheitlich Schweizer Kunstschaffenden gezeigt.
Für 21 Millionen Franken wurde ein Altbau total saniert und daneben ein Neubau erstellt. Vom dreiteiligen Centre – Kunsthaus, Photoforum und Filmpodium – war während der Umbauphase nur das Podium ununterbrochen in Betrieb.
In der ersten Schau nach dem Umbau, sie dauert bis am 27. Feburar, wird ein ganzes Jahrhundert malerische Selbstporträtkunst gezeigt. Begonnen wird mit Werken von Ferdinand Hodler sowie Beipielen des schweizerischen Expressionismus von Cuno Amiet und Giovanni Giacometti. In den folgenden Jahrzehnten tritt wegen zunehmender Abstraktion die Bedeutung des traditionellen Selbstporträts zurück. Mit Fotografie und Video in den 60er Jahren tauchen neue Formen künstlerischer Selbstdarstellung auf.
Die Ausstellung folgt zunächst Stiltendenzen in der schweizerischen Kunst und öffnet sich nach 1950 den internationalen Strömungen bis in die Gegenwart.
Die Ausstellung des Kunsthauses wurde gemeinsam mit dem Photoforum erarbeitet. Darin sind fotografische Selbstporträts ab 1840 bis heute zu sehen.
SRI und Agenturen
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