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UNESCO-Kandidatur des Mont-Blanc rückt näher

Um für einen Platz auf der UNESCO-Liste in Frage zu kommen, muss ein Gebiet von "aussergewöhnlichem universellem Wert" sein und mindestens eines von zehn spezifischen Kriterien erfüllen. Keystone

Die Kandidatur des Mont-Blanc-Massivs für einen der begehrten Plätze auf der UNESCO-Liste des Welterbes wird konkreter. Die Schweiz, Frankreich und Italien haben gemeinsam eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Dieser Inhalt wurde am 25. Oktober 2017 - 16:30 publiziert
swissinfo.ch/ka

Das Konsultationsgremium der Espace Mont BlancExterner Link teilte mit, die Erklärung sei ein "vorbereitender Schritt für die gemeinsame Lancierung eines Verfahrens zur Einstufung des Mont-Blanc-Massivs als UNESCO-Welterbe". Es gehe darum, "die Bewahrung und aktive Entwicklung des Naturwunders zu gewährleisten".

Unterzeichnet wurde die Erklärung im französischen Chamonix im Rahmen eines grenzübergreifenden Treffens lokaler Behörden und Regierungsvertretern der drei Länder. Für die Schweiz anwesend war unter anderem der ehemalige Präsident der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) und heutige Staatsrat des Kantons Wallis, Christophe Darbellay.

"Alle Lichter sind grün", sagte Catherine Berthet, Beauftragte für grenzüberschreitende Politik in Chamonix. Technische Einzelheiten für die Kandidatur würden in der ersten Hälfte 2018 erwartet. Das gesamte Klassifizierungsverfahren durch die UNESCO könne "zwischen fünf und zehn Jahren" dauern.

"Es erwartet uns ein wunderschönes Abenteuer. Ich danke allen, die sich dafür einsetzen werden, über die Grenzen hinweg ein neues Entwicklungsmodell zu konstruieren, das unseren Bestrebungen entspricht und der Welt eine innovative Vision des Verhältnisses von Mensch und Natur vermittelt", erklärte Chamonix-Bürgermeister Eric Fournier.

Das Mont-Blanc-Massiv erstreckt sich über Frankreich, Italien und den Schweizer Kanton Wallis. Es ist mit 4808 Metern Höhe der höchste Gipfel Westeuropas. Derzeit befinden sich 1073 Stätten auf der Liste der UNESCO. Die Schweiz verfügt über 12 Standorte, darunter die Weingüter LavauxExterner Link, die Altstadt von BernExterner Link sowie die Alpenregion Jungfrau-AletschExterner Link.

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