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Alpinskis boomen wieder – dank Carving

Skifahren ist in diesem Winter wieder in, dies vor allem dank der Carving-Skis. In der Saison 1999/2000 verkauften die Sportartikel-Händler 13 Prozent mehr Alpinskis als im Vorjahr, wie es an der Sportmesse Swisspo in Zürich hiess.

Das Skifahren erlebt in diesem Winter eine Renaissance. In der Saison 1999/2000 verkauften die Sportartikel-Händler 13 Prozent mehr Alpinskis als im Vorjahr, wie es am Montag (28.02) zur Eröffnung der Fachmesse für Sportartikel und Sportmode Swisspo in Zürich hiess. Verantwortlich ist das Carving.

Insgesamt rechnet die Branche in der Wintersaison 1999/2000 mit einem Umsatz von 618 Millionen Franken, 5,5 Prozent mehr als in der Saison 1998/99. Der Handel geht davon aus, bis Saisonende 368’000 Paar Alpinskis abzusetzen. Dies entspricht laut Swisspo innerhalb zweier Jahre einer Zunahme um 20 Prozent.

Positiv habe sich die neue Skigeneration der stärker taillierten Skis ausgewirkt. Die Ablösung der traditionellen Skis sei voll im Gange. Die Umrüstung schlage sich ebenso erfreulich auf Skibindungen (plus 17 Prozent) und Skischuhe (plus 14 Prozent) durch.

Der Weltcupeinsatz der Carvingskis habe die letzten Zweifel an der besseren Qualität der neuen Skigeneration beseitigt. Weiterhin einer starken Nachfrage (plus 10 Prozent) erfreuten sich Snowboards. Die mit Carving ausgelöste Renaissance des Skisports gehe nicht auf Kosten der Snowboarder.

Der positive Verkaufstrend stellte sich bereits nach dem frühen Saisonstart ein. Die Verkäufe von Wintersportartikeln lagen im Oktober 8,4 Prozent und im November gar 13,9 Prozent über den Vorjahreswerten. Die Januar- und Februarumsätze fielen laut einer Umfrage des Verbands Schweizer Sportfachhandel ebenfalls besser als 1999 aus.

Für die ganze Saison erwartet die Branche ein Umsatzplus von 5,5 Prozent. Rückläufig (minus fünf Prozent) waren einzig die Verkäufe von Skibekleidungen.

Flaute im Sommergeschäft

Harzig verlief im Kalenderjahr 1999 das Sommersportgeschäft. Nur die Sportbekleidung, allen voran die Outdoorbekleidung, sei positiv aus dem Rahmen gefallen und habe mit einer Umsatzzunahme von neun Prozent das Manko anderer Warengruppen einigermassen ausgeglichen.

Das Bundesamt für Statistik (BfS) errechnete 1999 für die gesamte Sportartikelbranche ein Umsatzplus von drei Prozent. Der Branchenverband erwartet per Ende März ein Plus von zwei Prozent. Der gesamte Sportartikelmarkt wird auf 1,8 Milliarden Franken veranschlagt, wobei darin Fahrräder nicht enthalten sind.

SRI und Agenturen

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