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Arzt und Trossero im Stress

Naticoach Enzo Trossero scheint im Regen von Prangins den Schweizer Spielern Thurre, Lombardo, Rey und Zellweger (v.l.n.r.) einen taktischen Fussballwitz zu erzählen. Keystone

Der erste Tag des Trainings der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft in Prangins bei Nyon war geprägt durch Dauerarbeit von Mannschaftsarzt Roland Grossen. Weiter der Ankunft der Söldner Raphaël Wicky, Giuseppe Mazzarelli, Stéphane Henchoz und Ramon Vega.

Erst 14 Spieler absolvierten am Montag (23.04.) ein erstes Lockerungs-Training in Prangins, nachdem Patrick Müller, Sébastien Fournier, Stéphane Chapuisat, Hakan Yakin und Mario Cantaluppi aus Verletzungsgründen gar nicht einrückten oder nur beim Teamarzt antraben konnten.

Zu den 14 Unentwegten gehörte auch Luzern-Stürmer Alexandre Rey, der von Trossero am Sonntag nachnominiert worden war. Erst am Nachmittag flogen dann Wicky, Mazzarelli, Henchoz und Vega aus dem Ausland ein.

Trossero hatte auf ein Einrücken von Henchoz bestanden, obwohl Liverpool-Trainer Gérard Houllier dagegen war. Immerhin aber hat der Franzose durchgesetzt, dass sein Verteidiger gegen Schweden nicht spielen wird. Trossero: «Ich habe dreimal mit Houllier telefoniert. Liverpool hat in den nächsten 20 Tagen sieben extrem wichtige Spiele in Meisterschaft, FA- und UEFA-Cup. Obwohl auch das Spiel gegen Schweden für mich sehr wichtig ist, habe ich schliesslich zugestimmt, Henchoz nicht einzusetzen».

Testländerspiel um 18.15 Uhr

Nachdem es am Montag am Genfersee regnete und teilweise gar schneite, wurde das Nachmittags-Training durch ein Videostudium der Partie Moldawien – Schweden (0:2) ersetzt.

Für Dienstag ist um 10.45 Uhr ein Training in Gland vorgesehen. Ein weiteres Training ist bisher auch für Mittwochvormittag (10.45 Uhr) in Gland angesetzt, ehe um 18.15 Uhr im Genfer Charmilles-Stadion das Test-Länderspiel zu ungewohnt früher Zeit angepfiffen wird.

swissinfo und Agenturen

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