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Bastl , Kratochvil und Federer im Viertelfinal

Nach Bastl und Kratochvil spielte sich auch Federer in den Viertelfinal. Keystone

Mit Georg Bastl, Michel Kratochvil und Roger Federer stehen drei Schweizer in Basel im Viertelfinal: Der Vierte im Bunde, Marc Rosset, schied aus.

Roger Federer findet langsam zur erhofften Form. Gegen Xavier Malisse (ATP 39), der ihn in Wimbledon an den Rand einer Niederlage gebracht hatte, kannte der Baselbieter keine Probleme und siegte 6:3, 6:4. Er musste dabei keinen einzigen Breakball anwehren und hat seinen Aufschlag seit Turnierbeginn nie verloren. Im Viertelfinal trifft er nun auf Andy Roddick (USA/6).

Bastl trifft in seinem zweiten Viertelfinal des Jahres nach Sydney auf Julien Boutter (ATP 64), der Gustavo Kuerten eliminierte.

Bastl agierte mit dem Selbstvertrauen aus dem Challenger-Sieg in Helsinki sowie dem Abbruch-Erfolg gegen Jan-Michael Gambill vom Mittwoch überzeugend. Die Kurzentscheidungen fielen mit 7:3 und 7:1 klar aus. Mit einem weiteren Sieg wäre Bastl wohl für das Haupttableau im Australian Open qualifiziert.

Michel Kratochvil bezwang Arnaud Clément nach vier abgewehrten Matchbällen 6:3, 1:6, 7:6 (8:6) und trifft nun erstmals auf Tim Henman (Gb/2). Die Schlussphase in seinem Duell mit Clément bot alles, was Tennis so populär macht.

Rosset out

Marc Rosset seinrseits verpasste bei den Swiss Indoors eine goldene Chance, in Basel zum fünften Mal in die Viertelfinals vorzustossen.

Der Genfer verlor gegen den russischen Lucky Loser Nikolai Davidenko 5:7, 1:6: Nach einer 4:1-Führung im Startsatz gewann Rosset nur noch zwei der letzten vierzehn Games. Er wirkte verständlicherweise zunehmend frustriert und zerstörte zwei Rackets.

Davidenko, die Weltnummer 97, war alles andere als übermächtig. Der Russe hatte in diesem Jahr erst drei Spieler aus den Top 100 bezwungen. Als grösstes Handicap erwiesen sich einmal mehr Rossets schwache Rückhand und die schlechte Laufarbeit.

Mit diesem Ausscheiden sind die Platzierungs-Chancen von Rosset weiter geschrumpft: Er dürfte dieses Jahr kaum unter den Top 100 beenden.

swissinfo und Agenturen

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