Bundesrat Deiss: Zusammenarbeit mit Liechtenstein wird verbessert
Aussenminister Joseph Deiss (Bild) und der liechtensteinische Regierungschef Mario Frick haben am Montag (24.01.) beim offiziellen Besuch von Deiss in Vaduz bekräftigt, dass die beiden Länder ihre Finanzplätze sauber halten wollen.
Aussenminister Joseph Deiss (Bild) und der liechtensteinische Regierungschef Mario Frick haben am Montag (24.01.) beim offiziellen Besuch von Deiss in Vaduz bekräftigt, dass die beiden Länder ihre Finanzplätze sauber halten wollen.
Die Zusammenarbeit der beiden Länder im Finanzsektor solle aber noch verbessert werden. Dies gilt insbesondere für die Rechtshilfe. Diesbezüglich hatte die Schweiz das Fürstentum Liechtenstein in den letzten Wochen kritisiert. Sowohl Deiss als auch Frick bekannten sich klar zu den internationalen Standards zur Bekämpfung der Geldwäscherei.
In Liechtenstein wird dem Parlament im Bereich Finanzdienstleistungen demnächst ein Revisionspaket vorgelegt. Das Rechtshilfegesetz soll gestrafft werden und auch das Sorgfaltsgesetz und die Strafbestimmungen gegen die Geldwäscherei angepasst werden.
Bundesrat Deiss bezeichnete die Beziehungen zu Liechtenstein als hervorragend. Diese seien nun noch aufgewertet worden durch die Bestellung eines Schweizer Botschafters für Liechtenstein in Bern. Neuer Botschafter ist Kurt Höchner. Er ist stellvertretender Direktor der Direktion für Völkerrecht im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
SRI und Agenturen
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