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Cuche auf dem Podest

Didier Cuche in Garmisch unterwegs zum dritten Podiums-Platz in Serie. Keystone

Didier Cuche setzt seine Erfolgs-Serie im Super G fort. In Garmisch fuhr er auf Rang zwei. Didier Defago landete auf Platz fünf. Sieger wurde der Österreicher Fritz Strobl.

Didier Cuche fährt Super G wie noch nie, doch zum Sieg reichte es am Samstag auch beim ersten Rennen von Garmisch nicht. Der Neuenburger konnte zwar den Österreicher Stephan Eberharter hinter sich lassen, nicht aber dessen Teamkollegen Fritz Strobl.

… die Österreicher

Mit seinem zweiten Platz stand Cuche nach den Rängen zwei und drei in Val d’Isère und Kitzbühel zum dritten Mal in Serie im Super-G auf dem Podest.

«Langsam nervt mich das: Immer auf dem Podest, aber nie ein Sieg. Dieses Mal hatte ich geglaubt, dass es reichen wird. Aber so ist das halt mit den Österreichern. Sie haben so viele Fahrer auf gutem Niveau. Und einer bringt fast immer einen guten Lauf herunter», gestand Cuche ein.

Auch Defago überzeugt

Auf der griffigen und für einmal nicht sehr eisigen Piste überzeugten neben Cuche noch zwei andere Schweizer: Der Walliser Didier Defago verpasste das Podium um lediglich 15 Hundertstel und wurde Fünfter. So gut war Defago in diesem Winter noch nie klassiert, sieht man von der Wengener Kombination ab, die er als Vierter beendet hatte.

«Ich brauche noch etwas Zeit. Aber es fehlt nicht mehr so viel zum ersten Podestplatz», durfte Defago hinterher zufrieden feststellen.

Grünenfelder-Überraschung

Die grösste Überraschung aus Schweizer Sicht gelang indes dem Glarner Tobias Grünenfelder. Der 24-jährige Elmer, eigentlich ein Riesenslalom-Spezialist, arbeitete sich mit Nummer 45 auf den 15. Platz. Keiner aus den hinteren Regionen mit Nummern über 40 fuhr auch nur annähernd so weit nach vorne wie er.

Gelingt dem Glarner, der in Garmisch seinen ersten Weltcup-Super-G des Winters bestritt, am Sonntag im zweiten Super-G nochmals eine solche Leistung, wäre er gar neben Cuche, Defago und Paul Accola (23.) als vierter Schweizer Super-G-Starter für die Olympischen Spiele qualifiziert.

swissinfo und Agenturen

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