Cuche’s Lauberhorn-Training
Didier Cuche fuhr im Lauberhorn-Training die drittbeste Zeit. Er hat gute Chancen, die Abfahrt zu gewinnen.
Cuche war beim ersten Trainingslauf lediglich auf Position 14 geendet. Die weitere Trainings-Gelegenheit am Donnerstag nutzte der Skirennfahrer und hinterliess bis auf die Linkskurve kurz nach dem Start einen bestechenden Eindruck. Bei der ersten Zwischenzeit (nur 26.) lag er 1,02 Sekunden zurück, am Ziel aber nur 0,20 Sekunden.
Aamodt und Trinkl schneller
Der Schweizer fuhr damit hinter dem Norweger Kjetil Andre Aamodt und dem Österreicher Hannes Trinkl die drittbeste Zeit.
Aamodt und Trinkl waren bis auf eine Hundertstelsekunde gleich schnell. Der Norweger, der in diesem Winter ursprünglich keine Abfahrten bestreiten wollte, überraschte bereits als Dritter in Val Gardena.
Weltmeister Hannes Trinkl, der nach einem privaten Skiunfall in Wengen sein Comeback gibt, verblüffte erneut und war im Hanegg-Schuss und im Ziel-S am schnellsten.
Schnelle Schweizer
Ausser Cuche überzeugte kein Schweizer. Trotzdem deuteten sie an, dass mit ihnen am Samstag zu rechnen sein wird. Kernen und Cavegn gehörten im Startabschnitt bis zum Hundschopf zu den schnellsten, begingen dann aber mehrere Fehler. Kernen touchierte im Brüggli sogar die Sicherheitsmatte und war bei dieser Schlüsselstelle einer der langsamsten im ganzen Feld der 55 Fahrer. «Der Zeitverlust ist erklärbar», sagt Cheftrainer Dieter Bartsch. «Mein Ziel ist unverändert: Wir wollen am Lauberhorn gewinnen.»
Grünigen gibt auf
Während sich das Schweizer Team für den Samstag am Lauberhorn rüstet, musste Michael von Grünigen für den Slalom vom Sonntag in Wengen forfait erklären.
Eine weitere medizinische Untersuchung hatte ergeben, dass er am rechten Ellbogen neben der Prellung noch eine leichte Fissur erlitten hat. Von Grünigen erhält eine Schiene, um den Ellbogen vor einer Überrenkung zu schützen.
Über Einsätze bei den folgenden Rennen will er jeweils kurz vorher entscheiden.
swissinfo und Agenturen
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