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Davoser Mängel, Berner Leiden und starke Solisten

Die Davoser sprechen sich während der Begegnung gegen Langnau gegenseitig Mut zu - ohne Erfolg. Keystone

Davos führt das NLA-Klassement nach 28 Runden noch immer mit fünf Punkten Vorsprung an - trotz der 0:2 Niederlage in Langnau.

Langnau spielte für seine Verhältnisse zweifelsohne gut, aber keineswegs überragend. Ein überdurchschnittlicher Goalie Marco Streit mit 24 Paraden und die erfolgreichen Abschlüsse Bonins (34.) und Schümperlis (52.) reichten aus, den schwachen HCD in die Schranken zu weisen. Im Kampf um einen Playoff-Platz haben die Emmentaler noch immer fünf Punkte wettzumachen.

Neben der Partie verlor die Mannschaft von Trainer Arno Del Curto überdies zwei Teamstützen durch Verletzungen. Der tschechische Stürmer Josef Marha schied im ersten Abschnitt mit einer Knieverletzung aus. Mit Jan von Arx, der eine Bänderverletzung im Fussgelenk beklagte, erschien ein weiterer Davoser nicht mehr zum zweiten Drittel.

Behäbiges Bern, leichtfüssiges Kloten

Gegen unten zeigt die Formkurve Berns – die sportliche Krise beim Langnauer Kantonsrivalen hat sich mit der 3:4-Niederlage in Kloten, das vor eigener Kulisse allerdings zum achten Mal in Serie ungeschlagen blieb, nun akzentuiert. Vier der letzten sechs Partien hat die ambitionierte Equipe nun verloren, zweimal (gegen Davos und in Chur) spielte sie remis. Die kritischen Stimmen gegen Trainer Riccardo Fuhrer werden sich mehren.

Am Schluefweg enttäuschte Bern vor knapp 6000 Zuschauern im Startdrittel masslos. Die jugendlichen Gastgeber führten die behäbigen SCB-Profis zuweilen vor und führten dank Toren von Martin Plüss, Deny Bärtschi und Adrian Wichser nach zehn Minuten nicht zu knapp 3:0. Der Klotener «Art on Ice» folgte eine Berner Trotzreaktion; Juhlin und Armstrong, die besten Stürmer, glichen bis zur 43. Minute aus, ehe Plüss SCB-Hüter Marco Bührer zur Entscheidung überlistete.

Einzelleistungen

In den restlichen Partien prägten einzelne Spieler die Partie, ohne das Feld aber durchwegs als Sieger zu verlassen. Luganos Verteidiger Patrick Sutter beispielsweise schoss in Rapperswil drei von vier Treffern, trat die Heimreise aber dennoch mit einer 4:5-Niederlage an.

Fribourg schlug Ambri 5:4. Der «Matchwinner» war Gilles Montandon: Er schoss die Treffer zum 2:1, 3:2 und 4:3. Bei Churs 4:1 gegen Aufsteiger Lausanne setzte Fabio Beccarelli als zweifacher Torschütze Akzente.

swissinfo und Agenturen

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