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Deza: Martin Dahinden folgt auf Walter Fust

Die Regierung hat den Leiter der Direktion für Ressourcen und Aussennetz im Aussenministerium, Martin Dahinden, zum Nachfolger von Walter Fust an der Spitze der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit ernannt.

Der 53-jährige Dahinden ist im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) derzeit verantwortlich für den Betrieb des schweizerischen Vertretungsnetzes im Ausland und für die konsularischen Dienstleistungen.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ist die Agentur für internationale Zusammenarbeit im EDA. Sie koordiniert die Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit mit anderen Bundesämtern und die humanitäre Hilfe der Schweiz. Das Jahresbudget überschreitet eine Milliarde Franken.

Der in Zürich geborene promovierte Wirtschaftswissenschafter war vorher stellvertretender Delegationschef bei der NATO in Brüssel und Chef der OSZE-Sektion im EDA.

Als Direktor baute er das Internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung in Genf auf.

Reiche diplomatische Erfahrungen

Als Deza-Chef könne Dahinden seine reichen diplomatischen Erfahrungen in Westafrika und im Balkan nutzen, sagte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey bei der Bekanntgabe des Nachfolgers von Walter Fust.

Fust, 62, geht Ende April nach 15 Jahren an der Deza-Spitze in Pension.

Als Ökonom und bewährter Krisenmanager könne Dahinden die Deza «noch effizienter und operationeller» voranbringen, so Calmy-Rey. Sie hatten unter mehr als 40 externen und internen Kandidatinnen und Kandidaten zu befinden.

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Deza

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) ist die Agentur für internationale Zusammenarbeit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Sie ist Teil der Schweizer Behörden (Verwaltung) und zuständig für die Gesamtkoordination der Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit mit andern Bundesämtern sowie für die humanitäre Hilfe der Schweiz.

Mehr Deza

Die Deza verfügt über zwei Drittel des gesamten Budgets des Aussenministeriums, dem EDA.

Der Bundesrat beantragt für die Entwicklungshilfe in den nächsten vier Jahren 4,5 Mrd. Franken, 300 Mio. mehr als für die Periode 2004-2007.

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