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Erneut 283 Handgranaten aus dem Rotsee geborgen

Der luzernische Rotsee ist traditioneller Austragungsort internationaler Ruderregatten. Keystone

In einer dritten Suchaktion sind vergangene Woche 283 Handgranaten aus dem Rotsee geborgen worden. Die Waffen stammen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Damals war beim Rotsee ein Munitionsdepot in die Luft geflogen.

Bereits 1979 waren 760 Handgranaten aus dem See geholt worden, im vergangenen Jahr weitere 620. Jetzt hat die Sondergruppe Polizeitaucher Zentralschweiz laut Communiqué mit Metalldetektoren erneut 283 Defensiv-Handgranten 16 (DHG 16) geortet und entfernt.

Die neue Suche war auf die Badesaison hin angeordnet worden. Vertreter des kantonalen Sicherheits-Departements und der Kantonspolizei sowie der Gemeindebehörden von Ebikon und Luzern werden in der nächsten Woche eine neue Lagebeurteilung vornehmen.

Laut dem Verteidigungsministerium (VBS) sind die Granaten nur bei einer unsachgemässen Bergung gefährlich. Unfälle könnte es geben, wenn die Waffen nach ihrer 85-jährigen nassen Lagerung getrocknet oder erwärmt werden. Deshalb werden die DHG 16 in Wasserbehältern an den Entsorgungsort transportiert.

swissinfo und Agenturen

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