FC Basel nicht zu stoppen
Der FC Basel gewinnt 4:0 gegen Sion und weist trotz Spielrückstand weiter sieben Punkte Vorsprung auf die Grasshoppers und neun auf Lugano auf.
Titelverteidiger GC warf am Freitag Servette mit dem 5:1 in Genf aus dem Meisterrennen, St. Gallen verlor seine Meisterchancen mit dem 0:1 beim FC Zürich.
Lugano arbeitete sich am Sonntag mit dem 2:1-Heimsieg gegen die Young Boys vom sechsten auf den dritten Rang vor und könnte mit einem Sieg am Mittwoch im Nachtragsspiel in Sitten auf Platz zwei vorstossen.
Die beiden Argentinier Bastida und Rossi brachten Lugano mit Kopfbällen nach zwei Abprallern von YB-Torhüter Collaviti nach der Pause in Führung. Sermeter konnte sechs Minuten vor Schluss mit einem Foulpenalty nur noch zum 2:1 verschönern.
Lugano dominierte Gegner und Spiel deutlich und hatte Pech, dass Bastida vor der Pause aus 20 Metern nur die Latte und nach einer Stunde nur den Pfosten getroffen hatte. YB spielte zu brav und zu passiv und war offensichtlich nur auf ein Remis aus.
Basel vor der grossen Bewährungsprobe
Sion war für Basel kein Gradmesser. Der Leader gewann vor 24’407 Zuschauern 4:0. Mit Riesenschritten eilt der FCB dem ersten Meistertitel seit 22 Jahren entgegen.
Gegen die Walliser trafen Hakan Yakin zweimal sowie die Australier Chipperfield und Ergic je einmal. Sion hatte keine Chance auf einen Punktgewinn und kam erst in der 79. Minute durch seinen neu verpflichteten Stürmer Akgül zum einzigen Torschuss.
Es spricht für die Stärke Basels, dass es trotz einer Torflaute seines Sturmduos Gimenez und Koumantarakis dennoch zu einem deutlichen Sieg kam. Doppeltorschütze Hakan Yakin hat seine Trefferquote nun auf zehn Tore in dieser Saison erhöht.
Viele Chancen, nur ein Tor
Im zweiten Samstagsspiel wurde St. Gallen in Zürich (0:1) zurückgebunden und kann sich wie Servette nur noch Hoffnungen auf einen UEFA-Cup-Platz machen. Kawelaschwilis Treffer in der 24. Minute bedeutete die Entscheidung in einem schwachen Spiel im Letzigrund und führte zur ersten Niederlage der Ostschweizer unter ihrem neuen Trainer Gérard Castella.
St. Gallen enttäuschte, wirkte wenig aggressiv und versagte vor allem im Abschluss. Der verletzte rumänische Goalgetter Gane wurde besonders vermisst. Jairo überschoss zweimal freistehend kläglich, und auch Bieli, Di Jorio und Jefferson fanden die Lücke in der FCZ-Abwehr nicht.
swissinfo und Agenturen
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