FC Zürich auf dem Weg zum Klassenerhalt – Lausanne im UEFA Cup
Der FC Zürich ist dem Klassenerhalt ein erhebliches Stück näher gekommen. Am Dienstag (23.05.) setzten sich die Zürcher in der Auf-/Abstiegsrunde (Nationalliga A/B) gegen Thun 2:1 durch. Lausanne qualifizierte sich definitiv für den UEFA-Cup.
Bartlett rettet den FCZ
Der FCZ kam damit in diesem Frühjahr gegen Thun im dritten Spiel zum dritten Sieg, benötigte aber wie schon beim 1:0 in der Meisterschaft und dem 2:1 im Cup viel Glück. Zum Matchwinner bei der Wende in extremis wurde Bartlett. In der 80. Spielminute glich der südafrikanische Internationale die Thuner Führung aus, die Berisha in der 19. Minute erzielt hatte. Das Siegtor erzielte er in der 91. Minute.
Die Mannschaft von Gilbert Gress, die zum fünften Mal hintereinander ungeschlagen blieb, weist nun bei einem Mehrspiel vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf. Thun musste nach zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage erstmals wieder als Verlierer vom Platz.
Nach dem Schlusspfiff verlor Georges Bregy fast die Contenance. Der Thun-Trainer monierte eine Szene beim Stande von 1:0 für seine Mannschaft, als Rufener im Strafraum zu Fall kam, Schiedsrichter Wildhaber aber den Penaltypfiff unterliess. Gemäss neutralen Beobachtern wäre ein Elfmeter vertretbar gewesen.
Lausanne für den UEFA-Cup qualifiziert
Lausanne ist in der nächsten Saison unabhängig vom Ausgang des Cupfinals am Sonntag gegen den FC Zürich europäisch vertreten. Die Waadtländer gewannen im vorgezogenen Spiel der drittletzten Runde bei Neuchâtel Xamax 2:1 (1:1) und sicherten sich damit auch mathematisch die UEFA-Cup-Qualifikation.
Der Sieg von Lausanne war hoch verdient. Den Unterschied machte der Cupfinalist zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Neuchâtel Xamax nur noch die Statistenrolle blieb. Kuzba erzielte in der 55. Minute das 2:1, Gerber (48.) und Celestini (54.) trafen in dieser Druckphase zudem nur die Latte.
Erst in den Schlussminuten konnten sich die Platzherren Vorteile erspielen, der fünfte Sieg von Lausanne hintereinander geriet aber nie in echte Gefahr.
Schon in der ersten Halbzeit hatte Lausanne den besseren Start erwischt. Sansoni, ein steter Gefahrenherd für das eigene Tor, assistierte Celestini bereits in der 5. Minute mit einem katastrophalen Fehlpass im eigenen Strafraum.
Neun Minuten später gelang dann Martinovic auf Foulpenalty der temporäre Ausgleich, nachdem Keeper Rapo Goalgetter Camara nur regelwidrig stoppen konnte. Der Senegalese, der vorher in 176 Minuten fünf Tore erzielt hatte, blieb ansonsten blass.
swissinfo und Agenturen
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