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Fussball Finalrunde: St. Gallen muss vorlegen

Für St. Gallen Trainer Marcel Koller ist klar: das Spiel gegen Servette darf nicht ins Auge gehen! Keystone

St. Gallen hat am Dienstag (15.05.) im vorgezogenen Spiel des zwölften Durchganges der NLA-Finalrunde gegen Servette die Möglichkeit, sich zuhause für das 0:2 vor drei Tagen in Lausanne zu rehabilitieren. Und sich bei den Genfern für das 0:1 im Cup-Halbfinal zu revanchieren.

Die St. Galler liessen die Köpfe hängen, nachdem sie ausgerechnet gegen das in den letzten Spielen nicht überzeugende Lausanne den Platz als Verlierer verlassen mussten.

Man verlor nicht nur das Spiel sondern auch den Dreipunkte-Vorsprung auf die Zürcher Grasshoppers. Jetzt kann man sich keinen Fehltritt mehr erlauben, will man erneut Schweizermeister werden und so die Zürcher am Titelgewinn hindern. Das Titelrennen übrigens wird nur noch zwischen St. Gallen und den Grasshoppers ausgetragen. Die andern Teams liegen zu weit zurück. Zuhause ist St. Gallen seit 34 Partien ungeschlagen, während Servette in der Finalrunde noch immer auf den ersten Auswärtssieg wartet.

Servette: Fast ein Angstgegner

Der Meister ist trotz dem Rückschlag in Lausanne in der Pole Position auf den Titelgewinn. Von den drei ausstehenden Begegnungen kann St. Gallen zweimal auf dem Espenmoos antreten. Gewinnt die Mannschaft von Trainer Koller diese beiden Partien, ist die Titelverteidigung perfekt.

Denn, nach Servette gastieren in der letzten Runde die punktgleichen Grasshoppers in der Ostschweiz. Gegenüber den Zürchern hat St. Gallen den Vorteil der besseren Klassierung aus der Qualifikation. Die Statistik verheisst einen erneuten Triumph der Grün-Weissen. Die letzten neun Heimspiele hat St. Gallen allesamt gewonnen. In dieser Saison gelang es erst zwei Teams, einen Punkt aus dem Espenmoos zu entführen. Wintermeister Lugano und… Servette.

swissinfo und Agenturen

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