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Hingis und Federer weiter

Roger Federer pariert einen Ball von Albert Portas. Keystone

Roger Federer erreichte bei den Players Championships auf Key Biscayne die Achtelfinals - und Martina Hingis die Viertelfinals.

Martina Hingis erreichte durch ein überzeugendes 6:2, 6:0 in 56 Minuten gegen Alexandra Stevenson (WTA 27) die Viertelfinals, in denen sie auf Serena Williams (USA/8) oder Marissa Irvin (USA) trifft.

Mit Zuversicht in Viertelfinal

Hingis kann dem Viertelfinal zuversichtlich entgegenblicken. Sie ist in ausgezeichneter Form, was auch die Statistik (Game-Verhältnis 36:4) belegt. Gegen Stevenson war sie klar überlegen. Ihre Technik und das Auge ermöglichten es ihr, die Wimbledon-Halbfinalistin von 1999 zu sehr viel Laufarbeit zu zwingen, was diese gar nicht liebt.

Stevenson ist dann gefährlich, wenn sie (fast) aus dem Stand ihr Powertennis spielen kann. «Mein Spiel liegt Stevenson nicht besonders. Sie bekommt kaum Gratispunkte. Meine Mutter hatte sie im Match zuvor beobachtet und gab mir wertvolle Tipps», so Hingis.

Überlegener Federer

Roger Federer steht nach dem 6:4, 6:1 gegen Albert Portas (Sp/23) in den Achtelfinals gegen Tim Henman (Gb/5) oder Felix Mantilla (Sp).

Federer hatte gegen den Sandplatz-Spezialisten von Beginn weg Vorteile. Das entscheidende Break im ersten Durchgang gelang dem Baselbieter aber erst mit der sechsten Chance und war gleich bedeutend mit dem 6:4.

Im zweiten Satz schaffte er einen weiteren Service-Durchbruch zum 2:0. Anschliessend wehrte er den einzigen Breakball des Gegners ab, ehe sich der Widerstand von Portas praktisch nur noch in Unmuts-Äusserungen kundtat. «Ich musste in dieser Phase einfach konstant und solid spielen – und das ist mir gelungen», sagte Federer nach dem Sieg.

Eine Schrecksekunde erlebte Federer zu Beginn des fünften Games. Im Versuch, einen Halbvolley anzubringen, stürzte er, schnitt sich am Daumen und musste sich vom Physiotherapeuten pflegen lassen. «Ich wollte einfach, dass es mit dem Blut keine Sauerei gibt. Nein, es tat schon weh, und ich wollte nichts riskieren. Es war aber nicht schlimm», konnte Federer das Malheur lachend abtun.

Obwohl es nach der Baisse im Anschluss an den Daviscup wieder aufwärts geht, ist er mit seinem Spiel noch nicht ganz zufrieden: «Mit der Vorhand mache ich noch zu viele Fehler. Und die Backhand ist auch nicht immer optimal. Aber so lange ich gewinne…»

swissinfo und Marco Keller (sda)

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