Rasen und Alkohol im Blut
Knapp 54'000 Fahrzeuglenker haben letztes Jahr ihren Ausweis abgegeben müssen. Fast die Hälfte von ihnen waren Temposünder, knapp 30 Prozent waren alkoholsüchtig.
Die Zahl der Führerausweisentzüge nahm gegenüber dem Vorjahr um
6,8 Prozent auf 53 775 zu, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA)
am Donnerstag mitteilte. Dazu kamen 47 867 Verwarnungen, was einer
Zunahme um 2,9 Prozent entspricht.
In 47,5 Prozent der Fälle war Geschwindigkeits-Übertretung der Grund für den Führerausweisentzug. Von den Verwarnungen entfielen sogar fast 70% auf Tempobolzerei. An zweiter Stelle folgte mit gut 11% Unaufmerksamkeit, an dritter mit auch 11 Prozent Missachten des Vortritts.
15’767 Fahrzeuglenker mussten den Ausweis abgeben, weil sie in angetrunkenem Zustand erwischt wurden. Das sind 8,7% mehr als im Vorjahr und 29,3% der Ausweisentzüge insgesamt. 921 Trunksüchtigen wurde der Führerausweis unbefristet entzogen. 1999 waren es 690.
Weniger Drogensüchtige
Von 299 auf 383 nahmen die als Warnung dienenden Ausweisentzüge wegen Medikamenten-Missbrauchs oder Drogenkonsums zu. Die Zahl der Drogen-Süchtigen, die den Ausweis auf unbestimmte Zeit abgeben mussten, ging hingegen von 954 auf 878 erneut zurück.
swissinfo und Agenturen
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