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Rosset und Federer verloren: Schweizer Chancen massiv gesunken

Er hat gekämpft wie ein Löwe, doch zum Sieg reichte es nicht: Marc Rosset. Keystone Archive

Rosset und Federer verloren: Schweizer Chancen massiv gesunken

Die Schweiz steht nach dem ersten Tag des Weltgruppen-Viertelfinals gegen Frankreich in Neuenburg mit dem Rücken zur Wand. Nach Marc Rossets heroischem Marathon gegen Arnaud Clément über fast sechs Stunden, den der Genfer im Entscheidungssatz 13:15 verlor, kassierteTeamleader Roger Federer gegen Nicolas Escudé eine nicht erwartete Viersatz-Niederlage.

Über weite Strecken blieb die Schweizer Nummer eins beim 4:6, 7:6 (7:1), 3:6, 4:6 gegen Escudé unter seinen Möglichkeiten. An der Stätte seines Debüts fand Federer in den rund zweidreiviertel Stunden gegen das schnörkellose Spiel von Escudé kein taugliches Gegenmittel und wirkte zudem auch nicht sehr inspiriert.

Für Federer war es die erste Niederlage im siebten Daviscup-Einzel in der Halle und die dritte im fünften Vergleich mit Escudé, dem er zuletzt im Final von Rotterdam hauchdünn unterlegen war. Das entscheidende Break schenkte er seinem Gegner mit zwei Doppelfehlern in den letzten drei Punkten.

Noch kein Sieg nach 0:2

Gemäss der Statistik sind die Schweizer Chancen auf die zweite Halbfinal-Qualifikation nach 1992 damit auf ein Minimum gesunken. In 43 Anläufen konnte unsere Nationalmannschaft noch nie ein 0:2 umbiegen. Umgekehrt gaben die Franzosen nur in 2 von 96 Fällen einen doppelten Vorsprung noch aus der Hand, letztmals 1956.

Jakob Hlasek will die Hoffnung natürlich noch nicht aufgeben, darf dies in seiner Funktion zumindest offiziell auch nicht. «Jetzt müssen wir zuerst einmal das Doppel gewinnen», stellt der Zürcher eine logische Forderung. Gesetzt für dieses Doppel ist Manta, normalerweise dürfte er mit Federer spielen, falls es dessen Verfassung zulässt.

swissinfo und Agenturen

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