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Sauberes Wasser zum 200-Jahr-Jubiläum

Sauberes Wasser für den Süden - die Privatwirtschaft investiert in Wasserprojekte. Keystone Archive

Der Industrie-Konzern Georg Fischer unterstützt Wasserprojekte auf vier Kontinenten und stellt dafür eine Million Franken zur Verfügung.

Ein Mensch brauche pro Tag rund 20 Liter Wasser. Weit über einer Milliarde Menschen stünden jedoch täglich weit weniger zur Verfügung, sagte GF-Konzernchef Martin Huber.

Aus Anlass seines 200jährigen Geburtstags unterstützt der Georg Fischer Konzern in Zusammenarbeit mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) Wasserprojekte in verschiedenen Ländern, so in Kambodscha, Moçambique, Ecuador, Bulgarien und der Schweiz.

Im Rahmen des Projektes «Clean Water» will Georg Fischer den Hilfsorganisationen ausserdem eigene Produkte wie Rohrleitungs-Systeme zur Verfügung stellen, teilte der Konzern vor den Medien mit.

Wirtschaft und Hilfswerke spannen zusammen

Die Vorbereitung und Abwicklung der «Clean-Water»-Projekte wird von der DEZA, Helvetas und anderen Hilfwerken unterstützt. DEZA-Direktor Walter Fust zeigte sich erfreut über das Projekt. Er sei überzeugt, dass es im langfristigen Interesse weltweit tätiger Privatunternehmen sei, solche sozialen Investitionen zu tätigen.

Das PR-trächtige «Clean-Water»-Projekt von Georg Fischer ist erst der Anfang: In den nächsten Jahren sollen soziale Projekte in verschiedenen Lebensbereichen unterstützt werden. Finanziert werden sie aus der neu gegründeten Stiftung «Community Benefit».

Der Verwaltungsrat des GF-Konzerns bewilligte für dieses Programm insgesamt 3,5 Mio. Franken. Im Gegenzug verzichten die Aktionäre auf die Auszahlung spezieller Jubiläums-Dividenden.

swissinfo und Agenturen

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