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Tennis: Federer im Achtelfinal

Mental starker Federer in der dritten Runde. swissinfo.ch

Drei Wochen nach Paris und seiner ersten Viertelfinal-Qualifikation an einem Grand Slam steht Roger Federer am Major-Turnier von Wimbledon im Achtelfinal. Nach dem 7:6, 6:3, 7:6 über Jonas Björkman trifft er auf «Wimbledon-Gott» Pete Sampras.

In drei Sätzen auf Rasen gegen Jonas Björkman zu gewinnen, ist ein aussergewöhnlich gutes Resultat. Der 29-jährige Schwede zählt auf Gras zur Elite. Seinen letzten Turniersieg holte er 1998 in Nottingham.

Ausserdem ist Björkman einer von nur drei Spielern, die in den letzten vier Jahren Pete Sampras auf Rasen geschlagen haben. Die andern beiden sind Mark Woodforde und Lleyton Hewitt.

Mentale Stärke

Den Dreisatzsieg verdankte Roger Federer nicht nur einer starken Gesamtleistung, sondern vor allem seiner mentaler Stärke, die er bereits gegen Xavier Malisse unter Beweis gestellt hatte.

Mental ist Federer für Pete Sampras bereit, der Rest seines Spiels allerdings ist noch nicht optimiert. Positiv ist, dass Federer übers Wochenende zwei Tage Zeit hat, an seiner Strategie herumzutüfteln.

Die Produktivität seines Aufschlags während der letzten beiden Einzel gibt zu denken. Auch gegen Björkman kam Federer während der ersten beiden Sätze kaum zu einem leichten Aufschlagspiel.

Will der Basler an Wimbledons «Marvellous Monday» gegen Sampras eine Chance haben, muss er seinen Aufschlag möglichst oft und möglichst locker durchbringen. Aber wie das?

Rückte Federer gegen Malisse noch mehrheitlich mit dem Aufschlag ans Netz vor, zog er es gegen Björkman überwiegend vor, an der Grundlinie zu bleiben. Federer: «Das hatte zwei Gründe. Zum einen returnierte Björkman sehr gut, zweitens hatte ich etwas Beinweh, was mich beim Vorrücken behinderte.»

Diese Probleme sollten am Montag kein Handicap darstellen. Gegen Sampras kann es nur den Weg ans Netz geben.

Gagliardi chancenlos

Für Emmanuelle Gagliardi folgte im Sechzehntelfinal gegen Serena Williams das erwartete Ende des Wimbledon-Turniers 2001. Gagliardi blieb in 49 Minuten mit 1:6, 2:6 chancenlos. Im zweiten vermochte die Schweizerin etwas mehr Gegenwehr zu leisten: Sie ging mit einem Break 1:0 in Führung und glich später zum 2:2 nochmals aus.

swissinfo und Agenturen

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