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LONDON (awp international) - Der britische Börsenbetreiber London Stock Exchange (LSE) hat im abgelaufenen Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang erlitten und rechnet auch weiterhin mit Herausforderungen. Die Erlöse sanken vor allem aufgrund des schwachen Aktienhandels im dritten Quartal 2009/10 um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 154,9 Millionen britische Pfund (109,2 Mio Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Verglichen mit dem Vorquartal jedoch entspreche dies einem Anstieg um vier Prozent. LSE-Chef Xavier Rolet sagte, das Marktumfeld bleibe auch im laufenden Quartal herausfordernd.
Der Umsatzrückgang sei vor allem auf das Kassageschäft an der Londoner Börse und dem Mailänder Aktienmarkt zurückzuführen, hiess es weiter. Allein die Erlöse in diesen beiden wichtigen Sparten seien zusammen um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Zahl der von Händlern und professionellen Investoren genutzten Terminals sank um 18.000 auf 93.000. Bei der Tochtergesellschaft Borsa Italiana ging die Zahl um 12.500 auf 143.000 zurück. Dagegen hat sich das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren Rolet zufolge gut entwickelt. Umsatz und Handelsvolumina seien gestiegen.
HARTE KONKURRENZ DURCH ALTERNATIVE PLATTFORMEN
Stärker noch als manch andere Börsenbetreiber in Europa leidet die LSE unter Marktanteilsverlusten im Aktienmarktgeschäft durch alternative Handelsplattformen (MTF) wie Chi-X, BATS und vor kurzem noch Turquiose. Die letztgenannte Plattform wurde jedoch kürzlich von der LSE übernommen, der Abschluss der Übernahme wird im kommenden Monat erwartet. Ermöglicht wurde die aufkeimende Konkurrenz von MTFs durch die EU-Finanzmarkt-Richtlinie Mifid, die im November 2007 in Kraft trat.
Die Londoner Börse will nun die Kosten weiter verringern. Geplant sei die Untervermietung von überflüssigen Büroräumen im Gebäude am Paternoster Square in London. Mit diesem Schritt würden die Einnahmen vom kommenden Geschäftsjahr an um jährlich drei Millionen Pfund gesteigert./jb/ck/stw

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