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HAMBURG/FRANKFURT (awp international) - Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG ist in Hamburg zusammengekommen, um die neue Führungsmannschaft von Europas grösster Fluggesellschaft zu bestimmen. Designierter Nachfolger des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Mayrhuber (63) ist der bisherige Chef des wichtigsten Geschäftsfeldes Passage, der 50 Jahre alte Christoph Franz. Der frühere Bahn-Manager soll künftig vor allem für die strategische Planung zuständig sein, während die Passage von dem designierten neuen Vorstandsmitglied und bisherigen Frachtchef Carsten Spohr geleitet werden soll, hiess es in Unternehmenskreisen.
Über die Berufung der Spitzenmanager wie über den Nachfolger von Spohr an der Spitze der Lufthansa Cargo AG entscheidet am Mittwoch der 20-köpfige Aufsichtsrat unter Vorsitz des früheren Lufthansa-Chefs Jürgen Weber. Das Unternehmen hat eine Mitteilung über die Beratungen für den frühen Abend angekündigt.
Es wird auch mit einer Entscheidung über den Zeitpunkt von Mayrhubers Abgang gerechnet. Er hatte in den letzten Monaten häufig betont, dass sein Vertrag zum Jahresende auslaufe. Eine zwischenzeitlich diskutierte Verlängerung seines Vertrages bis zur nächsten Hauptversammlung im Mai in Berlin scheint vom Tisch zu sein. Ein direkter Wechsel des Österreichers in den Aufsichtsrat würde gegen die Vorschriften zur guten Unternehmensführung verstossen. Grundsätzlich wird eine "Abkühlphase" von zwei Jahren für Spitzenmanager verlangt. Eine Ausnahme ist nur zulässig, wenn mindestens 25 Prozent des Kapitals für eine Berufung stimmen. Eine solcher Antrag ist bislang nicht erfolgt.
Der 50 Jahre alte Franz hat sich als Sanierer der Lufthansa-Tochter Swiss einen Namen gemacht. Das Unternehmen ist derzeit die profitabelste Airline im Lufthansa-Konzern, der in den vergangenen Jahren durch Zukäufe unter anderem in Grossbritannien und Österreich stark gewachsen ist. Im Unternehmensvorstand ist der frühere Bahn- Manager, der bei der Lufthansa angefangen hatte, seit Juni 2009. Er vertrat gegenüber den Mitarbeitern das ambitionierte Sparprogramm "Climb 2011", mit dem die Kosten bis zum kommenden Jahr um eine Milliarde Euro gesenkt werden sollen./ceb/DP/edh

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