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MÜNCHEN (awp international) - Der US-Softwarekonzern Microsoft will dem Konkurrenten Google auch in Deutschland mit seiner Suchmaschine Bing Marktanteile abjagen. Derzeit seien mehr als zwei Dutzend Mitarbeiter mit der Anpassung der Suchmaschine an deutsche Verhältnisse beschäftigt, sagte Bing-Chef Stefan Weitz der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe). Diese Arbeit brauche Zeit, aber "in wenigen Monaten starten wir durch". Am Vortag hatte Microsoft angekündigt, dass Bing im Sommer seinen Kartendienst "Streetside" anbieten werde - vergleichbar mit Googles "Street View". Die Kamerafahrten der Autos sollen am 9. Mai beginnen.
Weitz will die täglich rasant anwachsenden Datenmengen im Internet besser analysieren und die Suchergebnisse auf den Nutzer zuschneiden. Denn täglich produziere die Menschheit "fünf Exabyte an Daten, also fünf Milliarden Gigabyte - das Zweifache der Datenmenge, die bis zum Jahr 2003 insgesamt erfasst wurde". In den USA sei Bing bereits so ausgestattet, dass jemand, der nach der Band Bon Jovi suche, Informationen über das nächste Konzert erhalte, weil er vermutlich Tickets kaufen wolle. Eine entsprechende Anpassung von Bing erfolge nun auch in Deutschland.
Allerdings hält Weitz es für "unwahrscheinlich", dass Bing den Konkurrenten Google bei der Websuche noch einholen kann. Andererseits habe Google selbst vor zehn Jahren Altavista entthront, "weil sie die Suche ganz neu angepackt haben - so wie wir heute das Thema komplett anders angehen". Bing ziehe bei seinen Ergebnisse auch die soziale Komponente zu Rate. Bing wisse, was Facebook-Freunde der Nutzer mögen und zeige diese Ergebnisse gesondert an. Das könne keine andere Suchmaschine./jb/tw

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