Neuer Podcast ist laut Bosshard und Birri keine Abrechnung mit SRF
Jennifer Bosshards und Michel Birris neuer Podcast ist nach eigenen Angaben keine Abrechnung mit dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). "Wir sind beide sehr dankbar für die Chancen, die wir hatten" sagte Bosshard den Tamedia-Zeitungen.
(Keystone-SDA) Der Podcast «B&B abgesetzt» sei vielmehr eine humorvolle Verarbeitung der Situation. Am 5. Februar hatte SRF bekanntgegeben, die People-Sendung «G&G – Gesichter und Geschichten» aus Spargründen per Ende Juni einzustellen. Damit verlören die Moderatoren laut Bosshard ihren «Traumjob», wie sie es in der ersten Folge des Podcasts bezeichnet habe.
In den vergangenen Monaten seien beide fast täglich von fremden Menschen auf das Aus von «G&G» angesprochen worden. Während Birri dies als heilsam empfunden habe, fand seine Kollegin es «anstrengend» bemitleidet zu werden. «Es ist ja eher ungewöhnlich dass die ganze Schweiz mitbekommt wenn man seinen Job verliert» sagte Bosshard zu Tamedia.
SRF habe nach eigenen Angaben nichts von dem Podcast gewusst, wie die Medienstelle auf Anfrage der Zeitungen mitgeteilt habe. Ob Bosshard und Birri mit Weisungen oder gar Konsequenzen rechnen müssten, sei offen, SRF wolle die Angelegenheit intern besprechen. Die beiden Hosts sähen darin kein Problem, da sie den Podcast in ihrer Freizeit produzierten und damit kein Geld verdienten. Geplant seien zehn Folgen, die bis zur letzten Ausgabe von «G&G» erscheinen sollen.