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Obama setzt bei Sicherheitsstrategie auf Kooperation

(Keystone-SDA) Washington – Keine Alleingänge, stattdessen ein klares Bekenntnis zu internationaler Zusammenarbeit: Mit seiner ersten Nationalen Sicherheitsstrategie macht US-Präsident Barack Obama den Gegensatz zur Politik seines Vorgänger George W. Bush deutlich.
Die aktuelle US-Regierung strebe bei der Lösung internationaler Krisen und im Kampf gegen den Terror «den Aufbau neuer Partnerschaften» an, heisst es laut «Washington Post» in der neuen Strategie.
Die USA «waren nicht erfolgreich damit, sich aus den Strömungen der internationalen Kooperation zu verabschieden», schreibt Obama im Vorwort der neuen Strategie. Man sehe aber «klaren Auges» die Mängel des internationalen Systems wie auch die Herausforderungen, gemeinsames Handel zu bewerkstelligen.
In der neuen US-Sicherheitsstrategie wird der Fokus erstmals auf die Bedrohung durch einheimische Extremisten gelegt. Der stellvertretende US-Sicherheitsberater für Terrorismus, John Brennan, sagte, Obamas Strategie erkenne «die Gefahr für die USA durch Menschen an, die sich hier im Land radikalisiert haben».
Es gebe eine «wachsende Zahl» von Bürgern, die sich im Ausland terroristisch ausbilden liessen und mit «tödlichen Plänen» in die USA zurückkehrten, erklärte Brennan bei einer Veranstaltung im Center for Strategic and International Studies (CSIS).
Das Ministerium für Innere Sicherheit hatte jüngst festgehalten, dass die Zahl der versuchten Anschläge in den USA in den vergangenen neun Monaten über der in den vergangenen Jahren lag.

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