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OIL/Ölpreise steigen vor US-Lagerdaten

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) – Die Ölpreise sind am Mittwoch vor Veröffentlichung neuer US-Lagerdaten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kostete am Mittag 72,80 USD. Das waren 81 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent legte um 42 Cent auf 72,72 USD zu.
Unterstützung gaben aus Sicht der Commerzbank die am Vortag veröffentlichten Lagerdaten des Brancheninstituts (API). Diese hatten für die vergangene Woche einen unerwartet kräftigen Rückgang der Rohöllagerbestände ausgewiesen. Allerdings deuteten die im selben Umfang gestiegenen Vorräte an Benzin und Destillaten darauf hin, dass es nur zu Verschiebungen innerhalb der Lagerkomponenten gekommen sei. Zudem sei es zu einem deutlichen Anstieg der Rohölimporte gekommen, was auf ein weiterhin reichliches Angebot hindeute. Am Nachmittag veröffentlicht das US-Energieministerium die offiziellen Lagerdaten. Erwartet werde ein Rückgang der Rohöllagerbestände um 900.000 Barrel.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 70,11 USD. Das waren 47 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/js

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