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OIL/Preise uneinheitlich – US-Rohöllagerbestände gefallen

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) – Die Ölpreise haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung stieg um 4 Cent auf 111,93 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich hingegen um 1,27 Dollar auf 88,93 Dollar.
Profitiert hätten die Ölpreise von der freundlichen Stimmung an den Aktienmärkten, sagten Händler. Der Brentpreis erholte sich stärker, nachdem er in den vergangenen Tagen noch von der Schuldenkrise in der Eurozone belastet worden war. Der WTI-Preis wird laut Händler durch Produktionsausfälle im Golf von Mexiko gestützt.
Leicht gestützt wurden die Ölpreise am späten Nachmittag durch die deutlich gesunkenen Rohöllagerbestände. Beide Ölsorten hatten zuvor noch deutlich schwächer tendiert. Die Reserven sind um 6,7 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 346,4 Millionen Barrel gesunken. Die Benzinbestände stiegen hingegen um 1,9 Millionen auf 210,8 Millionen Barrel. Die Destillate-Vorräte (Heizöl, Diesel) kletterten um 1,7 Millionen auf 158,5 Millionen Barrel.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 108,42 Dollar. Das waren 56 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/edh

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