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Personal von Telebielingue macht Vorschläge zur Rettung von Stellen

Keystone-SDA

Die Konsultationsphase für das Personal des Regionalfernsehens Telebielingue ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Das Personal macht Vorschläge zur Rettung von Arbeitsplätzen. Der zur Bieler Gassmann-Gruppe gehörende Sender hatte seine Konzession an einen Mitbewerber verloren.

(Keystone-SDA) Der zweisprachige Bieler Regionalsender focht die Vergabe auf dem Rechtsweg an, unterlag aber schliesslich vor Bundesverwaltungsgericht.

In der Folge wurde der Belegschaft auf Ende Juli 2026 gekündigt. Nach dieser Ankündigung wurde die Mediengewerkschaft Syndicom beauftragt, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten.

«Das Personal kann dem Arbeitgeber Vorschläge und Ideen unterbreiten, um Arbeitsplätze zu erhalten», rief Stephanie Vonarburg, Leiterin des Mediensektors und Vizepräsidentin der Mediengewerkschaft Syndicom am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA in Erinnerung.

Telebielingue müsse nun Alternativen zu Entlassungen prüfen, sagte Vonarburg. Das Personal fordert zudem Unterstützung im Rahmen eines Sozialplans. Die Massenentlassung beim Bieler Sender betrifft rund vierzig Mitarbeitende sowie 16 regelmässige freie Mitarbeitende.

Telebielingue verlor seine Konzession an den Sender Canal B. Dessen Generaldirektor Christian Willi sagte zu Keystone-SDA, er habe individuell Kontakt zu Journalistinnen und Journalisten von Telebielingue aufgenommen. «Dies dürfte bald zu Anstellungen führen», so Willi. Allerdings rechnet er nicht mit «einer Flut von Bewerbungen», was er bedauere, sagte Willi weiter.

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